Der Name ist zwar etwas überschwellig gewählt, aber die Idee eine klare Auflistung von regional interessanten Coding-/Treff-/Weltherrschaftstraum-Veranstaltungen bereitzustellen find ich super.
Ich hatte schon seit ein paar Tagen immer wieder mal nach so einer Übersicht Ausschau gehalten.
Es ist sind einige Monate in’s Land gezogen, seitdem ich eine gehörige Portion Beschallung für die Lauscher mit einen Blindschuss gewagt hatte. Das heißt, das mir die Bands, mit denen ich die Kopflappen quälen würde, weder bereits kenne oder diese mir empfohlen wurden oder das mich irgendwer dahin mitschleift.
Nun, gestern stand ich also vor der Wahl zwischen einer Runde Funk im Blue Shell, oder Rrrrrrock aus dem MTC. Beides waren Bands die mir völlig unbekannt waren. Was ja nichts heißen muss. Und beide Lineups klangen vorab nach einem unterhaltsamen Abend.
Der innere Schweinehund hat sich dann jedoch für das MTC entschieden, wo Admiral Camilla und AudioEnema uns aus den Stiefeln kicken wollten.
Und meine Fresse, es klappte. Deftigster Hard Rock gepaart mit motivierten sympathischen Bühnenschweinen … bei beiden Bands. Wo Admiral Camilla noch auf die sanfte, kratzbürstige Weise erste Wellen schlugen, gaben AudioEnema im Anschluss die Wellenbrecher.
Sowas in dem sich langsam verabschiedenten Jahr noch erleben zu dürfen, war großartig.
Ubuntu Unity nutzend und sehnlichst die Skrollbalken bei Eclipse vermissend? Keine Sorge, ein kleiner Hack für jene die Eclipse aus dem Ubuntu-Repository beziehen macht es (wieder) möglich.
Einfach in dem Skript /usr/bin/eclipse folgendes hinzufügen:
# work around for LP #769277exportUBUNTU_MENUPROXY=0exportLIBOVERLAY_SCROLLBAR=0# end work around
Oder so ähnlich. Jedenfalls, die Sonnää erstrahlt diese Woche wiedermal fast durchgehend in einem glorreichen weiß/gelblichen Ton … eine hervorragende Ausgangslage für eine kleine Woche des Rrrrrrrrocks. Und eingeleitet wurde diese bereits gestern mit Blood Farmers und Black Pyramid im MTC, die sich trotz der spärlichen Anzahl von Gerstenteetrinkern dazu durchgerungen hatten, den Kölnern zu zeigen wer die dicksten Eier hat. Und bei dem laaaaangwierigen Doom den die Farmers spielten brauchte man in der Tat dicke und dadurch ausdauernde Eier.
Und ich kann es jetzt ja auch zugeben: ich wäre fast eingeschlafen wenn nicht zwischendurch ein paar fette, schnellere Stellen gewesen wären.
Black Pyramid, als Vorband, waren dagegen ziemlich cool. Schön dreckig rockig.
Soo, was kommt als nächstes? Nach ein paar sonnigen Tagen, einigen Weizen und einer feucht fröhlichen Party kommen am Samstag dann die Sewergrooves im Sonic Ballroom auf die Ohrlöffel, jedoch nur um auf das Highlight des Hasenbratenwochenendes vorzubereiten: das R(h)ein in die Fresse am Ostersonntag mit … mit … *nach.luft.schnapp* .. AARDVARKS! … Nach einem gute Jahr regionaler Lauschpause kann man zu denen dann auch wieder gut abrocken .
Ahhh, der Kopf ist wieder klar. Wer hätte gedacht das es einen kompletten Tag, und 12 Stunden Schlaf brauchen würde, um wieder halbwegs fit zu werden. Aber entweder werd ich alt, oder der Freitag Abend war einfach nur der Hammer.
Ich tendiere ja eher zum letzteren. … denn es war so!
Was war? Stone Axe war! Stubb waren! Und Bolle and the very good lookin´Boys waren!
Ursprünglich war der vergangene Freitag ja für Knorkator in Wuppertal gedacht gewesen. Eine Revival Clubtour dieses ostdeutschen Stücks Kulturrock wäre es schon wert gewesen, wiedermal in den Pott zu reisen. Aber ähnlich wie vor nicht allzulanger Zeit bei Black Label Society hatte ich den kauf der Karten so lang aufgeschoben, bis keine mehr da waren.
Und im Vergleich zur LMH in Köln ist ein rundum brechendvoller und ausverkaufter Live Club Barmen, wo Knorkator hüpften, kein Spass. Also gab es Stoner in Köln.
Und es war der Hammer. Hab ich erwähnt das es der Hammer war? Es war jedenfall der Hammer!
Bolles Jungs machten den Anfang. Wiedervereint, nachdem ihr Drummer nach einem kurzen Anglo-Exkurs wieder zurück ist, brachten sie auch direkt mal eine halbe Hand voll neuer Songs mit auf die Bühne. Das Volk dankte, Dru von Stone Axe, schon leicht angeheitert durch den lokalen Gerstensaft, ebenso.
Gefolgt von Stubb, die einen mörderischen Stoner hinlegten gab Stone Axe am Ende dem brüllenden Volk den letzten Rest. Es flogen Köpfe, Körper und Fäuste vor der Bühne rhythmisch. Ein Fest für die Ohren.
Man lernt doch nie aus.
Heutige Lektion: bei Python-Projekten immer von Anfang an schön die setup.py pflegen, dann klappt das auch mit den Dependencies unter 20 Minuten.