Hassliebe Netcologne

Apr 10 2012

Oder eher eine Art verkannte Verknalltheit? Ich weiß es nicht. Jedenfalls geht mir unser regionaler Vorzeigeinternetprovider und gehörig auf die Nüsse. Und das war nicht immer so.

Damals, in der guten alten Zeit anno 2003, da war noch alles blumig. Der Support war großartig, zwischen Vertragsabschluss und Anschluss vergingen nur wenige Wochen und alles war recht günstig.

Gab es eine Störung, gab es einen schnellen Support. Wahlweise auch per Rückruf.

Und jetzt? Jetzt hängt man erstmal 10 Minuten in der Warteschleife, kann schon langsam die Musik mitsummen, um im Anschluss den Hinweis zu bekommen, das 6 Wochen Wartezeit auf die BESTÄTIGUNG des eigenen Anschlussumzugs doch durchaus recht lang sind. Ja Danke, das wusste ich auch.

Anfang März die Anfrage eingereicht, und mit den Worten “der Wechsel kann gut 6 Wochen dauern” abgespeist zu werden. Ok, kann man mit leben. Dank freundlicher Nachbarn kann man so das ein oder andere Rezept für ein lebendiges Buffet aus dem Internet picken.

Aber scheinbar waren mit der angegeben Zeit nur die Wartezeit auf die Auftragsbestätigung gemeint. Tolle Wurst.

Und wieso bleib  ich eigentlich bei Netcologne? Es gibt doch mehr als nur die. Nun, im gesamten, wenn alles klappt, sind die immernoch gefühlt sympathischer als die Konkurrenz.

:/

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Akkustik Driss…

Apr 08 2012

Sodele, da hab ich es doch gestern tatsächlich mal geschafft die Jungs von Cunning Stunts live zu hören und sehen. Bisher war mir das nie vergönnt, da irgendwas war. Meistens ein anderes Konzert oder … naja, einfach keine Lust sich aufzuraffen.

Dank des neuen, beschaulichen Anreiseweges zur Kölner Innenstadt, quer durch den Grüngürtel oder die Brüsseler Straße, ist der letzte Punkt nun kein plausibler Grund mehr.

Daher hies es gestern, ab in die “Tankstelle” auf der Kyffhäuser und Metallica-Cover in Akkustik-Form lauschen.

Irgendwie hab ich mir unter “Akkustik” jedoch was anderes vorgestellt, als die Jungs. Ich dachte da eher an … naja, an sowas hier.

Stattdessen wurden die Songs mit einer Akkustik, normalen E-Bass und E-Gitarre gespielt. Die Violine, die zur Unterstützung dabei war, hab ich auch nur 1x richtig, und wenige male mehr leicht angedeutet gehört. Und zu allem Überfluss hatte man das Gefühl, das die Jungs die Songs auf Teufel komm raus in der gewohnten rockigen Form, nur mit anderer instrumentaler Grundlage, spielen wollten. Anstatt den kompletten Auftritt, und die Art des spielens, an die rein akkustische Form anzupassen. Was ziemlich chillig, aber halt nicht knallig, gewesen wäre.

Man merkt vielleicht das ich ziemlich enttäuscht von dem Auftritt war. Nach all den positiven Sachen die ich bisher von denen gehört hab. Sehr schade.

Glücklicherweise haben der konstante Bierfluss und Cocktaileinflauf (in der großen Pause im Oldschool nebenan) dafür gesorgt, die Stimmung zu halten.

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Die Scheisse …

Mrz 21 2012

… von anderen weg zu machen hatte soeben, getarnt hinter geschätzten 3 Zentnern durchweichten Klopapier, einen durchaus plastischen Charakter.

Bei 6 Leuten im Büro, wovon 2 in Sicht- / Kontrollweite sitzen und weitere 2 heut noch nicht auf dem Pott waren, ist es bequemerweise recht einfach den Verursacher einzugrenzen :o ).

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Männer sind Schweine

Mrz 21 2012

Allen vorran im Büro. Ich vermisse den weiblichen Touch, ehrlich. Früher, da war alles besser. Als Mann wohl noch aus Respekt vor den Kolleginnen darauf geachtet hat, das  die Küche nicht völlig verdreckt aussieht. Da war die Spülmaschine gefüllt, die Sachen an ihrem Platz. Ach, herrlich.

Und dieser Tage? Warum die Sachen in die Spülmaschine stellen, wenn man sie auch ca 20 cm schräg darüber in die Spüle legen kann. Geht ja schneller. Gerade Abends, wenn man eh schnell weg will. Konnte man ja auch keine 5 Minuten vorher ahnen das man geht.

Wer sich dann darum kümmert ist ein Problem für später, und andere.

Spülmaschine anmachen? Pillepalle.

Diese ganze Bequemlichkeits- und Verschwendungssucht führt natürlich auch zu kuriosen Situationen. Wie z.B. Montag morgendliche, verwunderte Blicke das keine saubere Tasse verfügbar ist. Wie auch, hat ja keiner Freitags die Maschine angemacht, wenn die überhaupt eingeräumt wurde.

Oder aber auch die regelmässige Suche nach etwas zum rühren: das kleine Löffelchen. Denn umrühren bedeutet ja, das das Löffelchen benutzt wurde. Ergo wird er nicht kurz abgespült, sondern “weggeschmissen”. Primär in eine freie, heurmstehende, gebrauchte Tasse, in die (manchmal sogar leere) Spüle oder sogar mal die Spülmaschine. Und, WOAH! … und keinen halben Tag später ist nixmehr da zum rühren vorhanden und es wird dann erst das gebrauchte Zeugs, was mittlerweile mit diversen anderen gebrauchten Zeugs herumliegt, gespült.

Hach, wie vermiss ich doch eine “Büromami”.

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Montagabendliches wachrütteln mit Gerstensaft und Gesangskapellen

Mrz 20 2012

Maybeshewill vs. Che Sudaka. Leicht spacig-abgedrehter, gesangsloser Rock vs. Punk-Ska-Balkan-Mischung. Anfahrtsstress vs. gemütliche Nachbarschaft.

Egal wie ich mich entschieden hätte, verlieren konnte man scheinbar eh nicht. Für das Tanzbein wäre Che Sudaka geil gewesen, zum gemütlichen rumzappeln in einer kuschligen Atmosphäre, Maybeshewill. Letzten Endes ging es zu letzteren in das Blue Shell.

Wobei es nicht so enthusiastisch los ging wie erwartet, hatten die Jungs von Maybeshewill doch einen Solokünstler namens Howard James Kenny als Gast / “Vorband” / Anheizer im Gepäck, der vor allem die Weibchenherzen zum schmelzen brachte. Und ein paar Hipster dazu.

Es war rührend, und eine schöne Stimme. Und doch kam es mir innerlich so vor, als würde da ein Kerl sehr zärtlich über seine Periode sinnieren.

Egal, die Hauptattraktion des Abends hat dann jedenfalls ziemlich gut gerockt. Meine Bekleidung meinte, das es sich dank des exzessiven Einsatzes des Keyboards, teilweise wie Anime-Themenmusik anhörte. Ich hab das natürlich absolut bestritten, dummerweise war es so *g*.

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Schlangenzucht leichtgemacht

Mrz 18 2012

PyCharm hat schon einen gewissen Charme. Zur Zeit geh ich in die 3. Woche des testens dieser alternativen IDE für Python-Entwicklungen, und bin soweit zufrieden. Soweit man zufrieden sein kann. Denn sicher ist, es gibt so einige Sachen an die man sich gewöhnen muss … und manche mit weniger Geduld würden bei einigen der eklatanten Punkte eher diesem feinen Stück Software den Rücken zuwenden.

Was mein ich? Nun, die 2 Sachen die mir nach der bisherigen Zeit immernoch auffallen sind zum einen die Tastenbelegungen. Ich lass die IDE unter Ubuntu Linux, sowie unter OSX 10.6 laufen, und bei beiden sind die Standardbelegungen ziemlich für den Arsch.

Inwiefern?

Nun, ich meine gewissen Standardkürzel sollten Betriebssystem-übergreifend durchgezogen werden, aber das ist scheinbar bei PyCharm nicht der Fall. Standardkürzel wie “Bearbeitung wiederholen” liegen auf recht ungewohnten Kombinationen.  Das Tastenkürzel für Zeilenkommentare funktioniert erstmal grundsätzlich nicht.

Es ist zwar schön das Systemseitig bereits einige Standardzuordnungen für unterschiedliche Systemumgebungen wahlweise zur Auswahl stehen, aber die sollten auch funktionieren.

Das größte Problem was die aktuelle Version aber hat ist etwas, was ich am Anfang unglaublich nervig und fast schon unzumutbar empfand. Mittlerweile aber auch recht angenehm für die alltägliche Arbeit empfinde: aus einem bisher nicht gelösten Bug heraus, speichert die der Editor bei jeder  Veränderung die Datei, ohne das der Nutzer es explizit verlangt.

Wenn man sich damit mal abgefunden hat, ist es sogar recht praktisch nicht wegen jeder Änderung das Tastenkürzel für das speichern zu drücken. Aber eigentlich ist diese Art von Verhalten unzumutbar.

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You’re the last man standing …

Mrz 17 2012

… you’re the only one.

You’re the last man standing .. YOUR THE CHOSEN ONE!

*vor.mich.hinsumm*

Ein geiler Ohrwurm der Jungs von AudioEnema. Ich hab das Grüppchen Ende letzten Jahres ja bereits mal gesehen und wollte diese Gelegenheit gestern nutzen, um meinen Ersteindruck der 4 Jungs nochmal einer 2., bereits vertrauteren Ansicht, zugute tun.

Immerhin, es kann ja schon mal passieren das eine Band beim ersten Eindruck total geil auf die Kacke haut, aber direkt beim 2. mal, bei einem gleichen oder ähnlichen Programm, einfach nichtmehr die gleiche Power versprüht. So ging es mir z.B. bei der Kölner Band “Chronic”.

Gestern war das zum Glück nicht so. Es war zwar nicht die gleiche Faszination wie letztes mal im Kölner MTC CLub, aber das schieb ich auf meine grundsätzliche Müdigkeit am gestrigen Abend.

Nichtsdestotrotz, als Vorband  von Sinister Rouge rockten die 4 Jungs im Siegburger Kulturcafé auf der Bühne verdammt gut. 2 Gitarren des Liedsängers haben dabei übrigens in’s Gras gebissen. Aber diese Situation, als spätestens die 2. Ersatzgitarre fritte war und alle überlegten was man nun mache, haben die restlichen Jungs gut mit einer kleinen, geilen Jam-Session überbrückt.

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Nichts neues, nur um das in aller Deutlichkeit zu erwähnen!

Mrz 16 2012

Nun, es ist ja doch schon eine Weile her seitdem hier was neues erschien. Geschweige denn etwas inhaltlich relevantes. Letzteres wird sich auch nicht mit diesem Post ändern, aber das Wetter ist zu sonnig um auf dem eigenen Balkon nur zu arbeiten. Stattdessen dacht ich mir, schreib ich etwas Stumpfsinn in die Welt hinein.

So, was gibt es neues (Standard Frage der Erzeuger)? Nun, das übliche (Standardantwort des Erzeugten). Job prickelnd, gesund und Libido fit. Und sonst? Nun, etwas Nennwertes war der gestrige musikalische Abend, der von spaceigen Klängen der  schwedischen Band Siena Root beeinflußt wurde.

Ich kannte die Band nicht wirklich, aber ich brauchte gestern einfach was auf die Ohren. Der Eintrittspreis war für den Sonic Ballroom, wo die spielten, mit 9,- Euronen und nur einer Band schon in der hochpreisigen Sparte anzusiedeln und dementsprechend zurückhaltend waren die Erwartungen.

Aber das sind Vorurteile, die ziemlich früh weggefegt wurden. Die haarigen Jungs, und das nicht ganz so haarige Mädel, aber einen arschgeilen Sound hingelegt. Eine schöne Mischung aus harten, lauten, emotionsgeladenen Einlagen kombiniert mit langsameren, längen Parts. Und das ganze über reinen vergleichsweise langen Zeitraum,  knappe 1 1/2 Stunden.

Definitiv ein feines Preis/Leistungs/Lauschverhalten.

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Erstellen eines SSH Shortcuts unter Linux

Feb 23 2012

In die Datei ~/.ssh/config folgenden Eintrag angeben:

Host shortcut_name
HostName ...
User ...

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“Geh mal Risiken ein” … hab ich mir gesagt …

Feb 05 2012

… “Probier mal etwas neues” … hab ich mir gesagt. Nun sitz ich hier seit einer halben Stunde, und führe die Konfiguration von Ruby durch um irgendwann mal Ruby on Rails installieren zu können. Eine Freude ist das.

Wo war noch gleich der Link zu Pyramid?

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