So, gestern hab ich Transformers also auch noch auf deutsch im Leverkusener Kinopolis gesehen. War toll. Einige Übersetzungen waren recht witzig, auch wenn sie im deutschen ihre ursprünglichen, traditionellen Wirkungen verloren (z.B. “more than meets the eye”) und die Stimmen der Transformers hätten etwas metalischer/mechanischer wirken können (Ich kann mich aber auch gerade nicht erinnern, ob das im Original der Fall war. Ich meine aber schon). Aber nichts desto trotz war der Film wiedereinmal cool. Auch in Leverkusen, in dem wir letzte Woche ja doch recht schlechte Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Simpsons-Film gemacht hatten (unscharfes udn dunkles Bild).
…
Merkzettel: Essen nach dem Training erst nach 60 bis 90 Minuten. Alternativ kann man sich bis 3 Uhr morgens die Dokus auf N24 oder Phoenix reinziehen und Kamillentee schlürfen bis die Magenkrämpfe sich legen … *pfeif*

Nun, ok. Ich werde sowas wie das WOA (Wacken Open Air) nie besuchen. Ich liebe den Metal und die Lebensphilosopie, die dieses Musikgenre verbreitet. Aber Open-Air Konzerte von diesem Ausmaß sind mir einfach zu groß
.
Aber, um meine Abneigungen geht es nicht, sondern um den Film zum Event: Full Metal Village – Ein Heimatfilm.
Der Film ist cool. Es ist ein Kinofilm. Ein Dokumentarfilm. Ein Heimatfilm. Ein Film über ein Dorf, das in seiner ländlichen Drisstheit eher unfreiwillig weltweite Bekanntheit erreichte. Ein Film, der die Menschen, die dieses Dorf bewohnen und Jahr für Jahr von tausenden langhaarigen “Bombenlegern” heimgesucht wird.
Der Film zeigt mehr als nur, wie die Menschen dieses Landes mit diesem Event klar kommen. Das sie mit ihm Jahr für Jahr leben. Nein, revidiert auch Vorurteile: das Metaler auf Chaos, Krawall und endlosen Sauffereien aus sind. Nun, letzteres wurde ztwar nicht wiederlegt, aber es wurde zumindest gezeigt das sich (fast) jeder einzelne bemüht, halbwegs anständig zu sein.
Sehr faszinierend finde ich darüber hinaus, das die koreanische Regisseurin (Sung Hyung Cho) einen deutschen Heimatfilm über ein Thema dreht, von dem sie selbst bisher wenig wusste. Sie empfand nur die Situation an sich sehr faszinierend.

… nein, eigentlich nicht ich selber. Aber das war einer der Dialoge, die unbedingt in einen Transformersfilm gehören. In diesem war ich dann auch gestern spontan auch, Original ohne Untertitel versteht sich. Und der Film ist geil! Sicher, er wird keinen Oskar gewinne, aber er ist ein blütenreines Popcornspektakel, bei dem sich der Kinobesuch wieder lohnt. Witzig, spektakulär, erfassend.
Ein Kollege meinte kürzlich “diesen Kinderfilm schau ich mir irgendwann mal auf DVD an” . Seit gestern sag ich da nur, jau, mach. Aber dann bitte direkt auf nem 60″ Plasmabildschirm, denn sonst kommt man bei den doch sehr, seeeeehr schnellen Bildern kaum Hinterher. Schon gestern im Metropolis (Köln) war das an einigen Ecken schwierig.
Update:
Der erwähnte Kollege bezog sich bei seiner äusserung af den Simpsons-Film (was ich aber genausowenig verstehen kann *duck*
) .
Bevor ich es vergesse, in der Blogbar findet sich noch ein sehr, sehr interessanter Artikel zum schweizer Käse aka StudiVZ. Mir ist ja selber klar, das Communities und Datenschutz immer ein sehr prägnantes Thema ist. Allein schon durch Plattformen, wo man ohne sein eigens zutun seine Profildaten auf den Startseiten jener Plattformen findet, oder aber im nicht-angemeldten Modus zu sehen bekommt. Und davon gibt es sehr, sehr viel. Leider.
Und gerade durch den ganzen Hype der letzten 2, 3 Jahre sind Communties mehr und mehr aus dem Boden gepoppt. Wir sollten uns also bei künftigen Projekten nicht nur die Fragen darüber stellen, welche geilen features man für die eigenen Plattformen nutzt, sondern auch, wie man die ganze Datenflut an persönlichen Informationen gesichert verwalten sollte.
Letztlich sind viele heute schon, gewollt oder ungewollt, ziemlich durchsichtig geworden, auch ohne die Zuhilfenahme eines Herrn Schäubles.
Nun, gestern war ein glorreicher Tag im deutschen Rechtsstaat. Callactive siegt über die Meinungsfreiheit. Nein, halt. Callactive erringt einen gerichtlichen Sieg gegen angebliche Diffamierungen ihrerseits von Seiten eines “böswilligen” Forenbetreibers und seiner Schergen. Wenn noch etwas Zeit vergeht könnte Marc Doehler, der Betreiber von call-in-tv.de, ja noch als Robin Hood des deutschen Fernsehens an Seiten von Bruder Tug, Oliver Kalkofe, antreten. Ich würde es ihm gönnen und ihn als staatstreuer “Dorfbewohner” auch inoffiziell unterstützen. Immerhin, nach den gestrigen Erlebnissen, will man als Blog- oder Community-Betreiber nicht zu sehr auffallen.
Der Zuckerguss besteht dann aus Stefan’s Bitte, bei Kommentaren zu einigen seiner Artikel vielleicht ein ganz klein wenig weniger Kritik zu äussern, sonst gäbe es noch Problem mit dem Sheriff von Callactive.
Als Kirsche auf der Torte agiert letztlich leider Volker Schütz, der der wilden Abmahnwut nicht entkommen konnte, und einen STudiVZ. Kritischen Beitrag sicherheitshalber wieder entfernt hat, bis sichergesteltl ist, das ihm da keiner an’s Bein pinkeln kann. Ich bin gespannt, wie das weitergeht.