Der Zwiebelflüsterer

Schälen, oder geschält werden


Projektmanagement-System “projectpier” und Entwickler.de

Entwickler.de berichtet heute über das projectpier-Projekt:

Die webbasierte Projektmanagement-Software Project Pier 0.8 ist unter der Open-Source-Lizenz HPL erschienen. Das Projekt ist aus dem kommerziellen Tool Active Collab hervorgegangen. Project Pier beherrscht die üblichen Projektmanagement-Funktionen wie Aufgaben, Nachrichtenversand, Meilensteine, Rechtemanagement und Dateianhänge. Erinnerungen, Tagging und Kommentar-Funktionen sollen die tägliche Arbeit mit dem Werkzeug erleichtern.

Tolle Beschreibung. Falsch. Aber toll.

Falsch daran ist:

  1. Active Collab ist, aktuell, nicht kommerziell. Sondern erst die 1.0 Version, die Anfang Oktober erscheinen soll.
  2. Nach dem erscheinen der 1.0-er soll jedoch die letzte stable Version (0.7.1) weiterhin frei verfügbar bleiben
  3. Die Pie-Software basiert nicht auf der kommerziellen, sondern der bisher frei verfügbaren Version. Davon mal abgesehen das die kommerzielle Version noch nicht veröffentlicht wurde, würde die Weiterentwicklung auf dessen Basis gegen die verwendeten Lizenzbestimmungen von ActiveCollab verstossen.
    Dies wird von den Projektbetreibern auch erwähnt.

Man man man, was für eine schlampige Recherche der Entwickler.de-Redaktion.

Published by Thomas, on September 28th, 2007 at 9:01 am. Filled under: Schlagzeilen,webware Tags: , , No Comments

Damn. Demonoid is down

God damn, demonoid is down. So, where can i get my weekly comic-dosis now? Back to my comic-dealer? Never. They surely want my open credits first.

But maybe Marvel Comics, DC Comics, Image and some of the other publishers starting services for online-puplishing there products. I surely will pay 1 bug or so ;)

Published by Thomas, on September 26th, 2007 at 9:55 am. Filled under: Schlagzeilen Tags: , No Comments

“Stark bewölkt. Kälter als gestern. Aber kein Regen”

Ja, von wegen. Der Wetterbericht von Eins Live ist ja mal völlig in’s Wasser gefallen. 30 Minuten nach dieser Ankündigung schiffte es erstmal für nen Stündchen. *grrrr*

Published by Thomas, on September 26th, 2007 at 9:27 am. Filled under: work-life-balanceNo Comments

Blass. Arrogant. Unfreundlich.

Barbara/C&A war gestern, ab heute ist H&M wieder dran. Blasse Lippen, ausdrucksloses Gesicht, wirkt etwas high: die Darstellung des Models auf der H&M-Anzeigenkampagne. So stell ich mir das klassische High-Society Dummchen vor, wie es über die Medien kommuniziert wird.

Ja schönen dank, und das morgens auf dem Weg in’s Büro.

Ich fahr wieder mit dem Rad am Rhein entlang, da gibt es zumindest noch Jogger(innen) die einen den Morgen versüssen … ;)

Published by Thomas, on September 25th, 2007 at 8:34 am. Filled under: work-life-balance Tags: , , No Comments

morgendliche Sternstunden

Der morgendliche Trott ist doch immer der gleiche ätzende: Aufstehen, frisch machen, ab zur Bahn, umsteigen in den Bus, fertig. Oder eben mit dem Rad durchcruisen.

Aber gerade bei etwas mieseren Wetter ist das noch ätzender. Unausgeschlafen ab in das miese Wetter. Da muss es noch nicht einmal regnen. Es reicht schon ein fies bewölkter Himmel. Eine gut bestückte S-Bahn macht es dann nur noch rund.

Aber derzeit gibt es Abhilfe. Sie hört auf den Namen Barbara Meier und verschönert die Straßen der Stadt auf dutzenden von C&A-Reklamen. Und wie es der schöne Zufall will, finden sich eben diese Aufsteller an jedem Ein-, Aus- und Umsteigeplatz. Überall erhellt Barbara den morgendlichen Trott und zaubert ein Lächeln in jedes Gesicht.

Wer würde nicht gern den Tag mit dem Lächeln eines hübschen Weibchens “vor sich” beginnen? ;)

C&A - Barbara Meier

Published by Thomas, on September 24th, 2007 at 7:01 pm. Filled under: work-life-balance Tags: , , No Comments

“Nettolöhne sind auf 20-Jahrestief”

Spiegel berichtet. Bild ebenso, wie ich heut morgen im Bus sah. Und wohl jede größere und kleinere Tageszeitung auch. Die Nettolöhne in Deutschland sind auf einem brachial niedrigen Wert. Bruttolohn steigt, staatliche Abgaben auch, was auf die Hand rauskommt nicht. Das ist doof. Bei wachsendem Renditehunger ist klar, das die Löhne nicht steigen. Würd ich als CEO ja auch nicht wollen. Macht ja keinen Sinn. Leute, die für mich arbeiten, wird es immer geben. Egal ob für 2500,-, 2000,- oder für einen eventuellen kommenden Mindestlohn. Letzterer wäre da sogar noch cooler, da ich anstatt von einer Person 2 einstellen könnte, die aber das gleiche leisten und weniger kosten. Aus dieser Sicht ist das doch genial.

Geld für Leistung. Was’n Quatsch.

Ebenso müssen die Millionen nicht-arbeitender Menschen ja auch irgendwie versorgt werden. Diese Ausgaben mögen schneller steigen, als der immer geringer werdente Teil des erwerbstätigen Volks aufbringen kann. Shit happens. Wobei ein Teil dieser Bevölkerungsschicht geistig sicher mit einem CEO verwandt sein könnte: “Weswegen sollte ich mich darum sorgen, das Geld in’s Haus kommt, wenn es doch sowieso schon fliesst” oder “Wenig machen für den größtmöglichen Nutzen”. Und was ist da besser als gar nichts tun? ;)

Oh, da bin ich wohl ein wenig vom Weg abgewichen. Zurück zum Thema Niedriglohn.

Wirklich überraschend ist das ja nicht. Ich verbrauch heute in einer halben Woche das Budget (25-50 €), was ich vor 5 Jahren als Azubi für knapp mehr als eine Woche, samt endwöchentlicher Pizza-Orgie, benötigt habe. Damals und heute bin ich schon wählerisch bei Nahrungseinkäufen.

Ein guter Anlass, um auch die Frage zu stellen, wieso kostet derLangkornreis von “Reiss fit” fast 5x mehr als ein entsprechendes Produkt aus der “Ja!-Produktfamilie. Beide Packungen enthalten 4x 125 Gramm Beutel feinstem Reis. Nährwerte, Eiweiss und Fettgehalt sind (laut Verpackung) bis auf wenige Abweichungen gleich. Der Geschmackstest gleich wird sicher auch zeigen, das beide genauso pampig schmecken. Ich frage mich also, wo ist der fast 400% höhere Preis gerechtfertigt. (zum Vergleich: Uncle Bens liegt bei ~1,50€).

Update:
Jip, schmeckt genauso pappig. Selbst nach einem kurzem anbraten.

Published by Thomas, on September 24th, 2007 at 12:14 pm. Filled under: Agenturleben,work-life-balance Tags: , , , , No Comments

Mir scheint die Sonne aus dem Arsch

Und gleichzeitig auch auf den Helm. Ist das nicht ein super Wetter heute? Perfekt zum cruisen. Dank eines INVIAS-Workshops hatte ich sogar mal einen handfesten Grund, durch den Rhein-Sieg-Kreis zu cruisen. War toll.
3-mal falsch abgebogen, davon einmal extrem falsch. Aber tolle cruise-Strecken. Viel Berge, viele Kurven, viele  und lange Strecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung :D .

Aber der schon recht eingegrenzte Radius von ~50 km rund um Köln zeigt mir, das meine gute  VT600 leider kein Touren-taugliches Fahrzeug ist. Zumindest nicht füpr mittellange oder sehr lange Touren.

Mal schaun wie sie sich anfüllt, wenn die Drosselung endlich mal raus ist. Denn so sind einfach die Drehzahlen so hoch, das die dadurch entstehende Lautstärke auf Dauer sehr, sehr nervig ist.

Published by Thomas, on September 23rd, 2007 at 1:32 pm. Filled under: work-life-balance Tags: , , , No Comments

Es kratzt und schabt

Mein Hintern lässt mir keine Ruhe. Der einzigste Vorteil, den ich wiederholt darin erkennen kann, den Hintern zu rasieren ist, das die Scheisse nun wie auf einer Teflonschicht abgleitet und so diverse Klabusterbärchen erspart. Der Preis dafür ist aber eine überempfindliche Haut die juckt und kratzt.

Published by Thomas, on September 21st, 2007 at 10:01 am. Filled under: work-life-balanceNo Comments

Os Seminovos – Ao mestre, com Carinho

Keine Ahnung was das heist, aber das Video bzw die Zeichnungen sind cool gemacht ;)

http://www.youtube.com/watch?v=kGuPpYYXIUo

Published by Thomas, on September 20th, 2007 at 9:31 pm. Filled under: work-life-balance Tags: , , No Comments

Outlook, Emails und der tägliche Wahnsinn

Gestern und heute morgen habe ich ja “kurz” über ein paar Kleinigkeiten berichtet, die mich derzeit im Tagesgeschäft beschäftigt haben. Jetzt nehm ich mir auch mal die Zeit, und geh auf die eigentliche Ursache der Probleme und die schliesslichen Lösungsansätze mal näher ein. Denn ich kann meinen Arsch darauf verpfänden, das wir darüber nochmal stolpern werden :D .

Die Situation war (oder ist), das ein, im Rahmen eines Kundenprojektes, regelmässiger Versand von Emails angestossen werden soll. Diese Emails bestehen aus einer einfachen Plain-Text Nachricht, einer überlangen (20 bis >100 Zeichen) Betreffszeile sowie einen Dateianhang, der ebenfalls einen überlangen Namen besitzt.

Angestossen wird dieser Service über eine nette, kleine PHP Konstruktion auf Kommandozeilenebene.

Da wir CakePHP im Bereich Webanwendungen hierfür nutzten, haben wir dieses auf den Einsatz auf der Kommandozeile etwas getrimmt, damit wir die Bequemlichkeit sowie einigen Programmcode (Komponenten, Models, Vendors) weiter nutzen konnten. Da nur die Pfade in dem auszuführende Skript angepasst und der Dispatcher umgangen werden musste, war das schnell gemacht.

Zum erstellen und versenden von Emails über CakePHP nutzen wir die SwiftMail-Komponente, die auf die bewährte Swiftmail-Bibliothek aufsetzt. Bis auf den, meiner Ansicht nach gravierenden, Bug, das der Controller im Startup-Event (CakePHP Component) als Referenz übergeben wird, ist das eigentlich eine sehr sexy und bequeme Form valide Emails (inkl. Header, Mimetype, etc) zu erstellen und zu verschicken.

Bis gestern.

Vorneweg, das Problem liegt nur indirekt bei Swift! ;)

Gestern sass ich Honk also vor Outlook und hab dort das erste mal die verschickten Emails begutachtet. (dafür das der beschriebene Service bisher noch nie auf einem größeren Testsystem lief, lief er super. … bis auf Outlook).

Was hat mich also da umgehaun? Nun, 2 Sachen:

  1. die angehangene Datei in einer Email bekam plötzlich ein “.dat” an den Dateinamen angehangen
  2. die angehangene Datei in einer Email bekam nach dem fixen von 1) ein “.txt” an den Dateinamen angehangen ;)

Krabelkäfer Nummer 1) war relativ schnell lokalisiert. Bei dem Dateinamen (der aus einer externen Property-Datei kam) hat sich ein Zeilenumbruch reingeschlichen. Aus die Maus.

Doch jetzt wurde es knifflig. Ein “.txt”-Anhang. Wie, was, wo, wann. Zunächst hab ich erstmal geschaut, ob das bei jeder Datei auftrat. War nicht so. Ich fand einen Fall, bei dem die angehangene Datei korrekt abgebildet wurde. Es lag an der Dateilänge.

Logischer nächster Schritt: nach diesem Problemansatz bei Google schaun. …. Ich holte mir also einen Kaffee und … hab erstmal geschaut bei wieviel Zeichen schluss ist: 60.

Dann ging es an’s eingemachte, ich hab mir die Parameter, Header, Mime-Type und Nachricht angesehen. Sah alles sauber aus. Mein ungeschultes Auge in diesen Dingen erkannten nichts auffälliges. Was, zurückblickend, daran lag das es nichts falsches gab.

Jetzt kam dann Google dran ;) . Ein Stündchen Suchsession brachte mich dann auf einen etwas älteren Bug im Thunderbird, der aber genau das abbildete was auch bei uns hier Probleme bereitete.

Die Ursache des dortigen Problems war, das Thunderbird einen anderen Standard für das einbetten von Dateianhängen nutzt, als Outlook. Und Outlook hat demnach wohl probleme, neuere Standards richtig zu lesen. Thunderbird: (RFC2231), Outlook (RFC2047). Und leider handelt es sich bei diesen Unterschied um recht gravierende Einschnitte.

Anschliessendes kurzschliessen mit den Jungs hinter Swiftmail haben meine Vermutung dann komplett bestätigt. Und leider unterstützt Swiftmail die älteren RFC-Standards nicht.

Puh. Tja, also was nun.

Bis dafür eine Lösung auftaucht hab ich also in den sauren Apfel gebissen, und bin zu PHPMailer (samt leicht modifierzierte Komponente) gewechselt. Aufgrund des Alters dieser Biblitothek bin ich einfach mal davon ausgegangen das dort die RFC-Standards ebenso alt sind ;) .

Es klappt. Nach aussen hin, also bei dem nutzen der Komponente, fallen hier in unserem Fall nur sehr wenige Unterschiede auf. Aber trotzdem wäre mir eine passende Swift-Implementierung lieber. Allen vorran weil ich bei dieser keine Dateianhänge zunächst erst physikalisch erzeugen muss :/

Published by Thomas, on September 20th, 2007 at 5:16 pm. Filled under: Agenturleben,codebase Tags: , , , , , , No Comments