Der Zwiebelflüsterer

Schälen, oder geschält werden


Guild Wars – fantastisch

Ablenkung und Ausspannen ist wichtig. Manche nutzen Sport dazu, wieder andere lesen und manch einer soll sogar poppen. Jahaa, das soll’s geben. Meinereiner zockt gern. Dummerweise scherrt das meinen Schleppi und wohl den Großteil der Spieleindustrie recht wenig. Der Schleppi macht einen großteil aktueller Spielehits gar nicht erst mit, und die Industrie bringt meistens nur Schrott heraus. Das Ärgernis ist nämlich, das bei mir recht schnell Langeweile auftritt. Kurzweilige Spiele sind deswegen recht schnell ausgeleiert.

Die letzten erfolgreichen Titel hab ich deswegen nicht auf dem PC, sondern über die Konsolenindustrie entdeckt: Wii Sports sowie diverse kleinere Nintendo DS Games. Kurzweil juhu.

Nun ist es aber ziemlich ungemütlich, zuhause immer mit dem DS herumzuhantieren, und nen Tennisarm hab ich auch schon. Also gab ich einer meiner etwas jüngeren Hits auf dem PC nochmal eine Chance: Guild Wars. Und ich muss sagen, für kurzweil und längere Unterhaltung perfekt. Ein Onlinerollenspiel ohne monatliche Gebühren, wo selbst nach einem Jahr der Pause meine Charaktere noch existieren.

Aber das geilste (aus Geschäftssicht betrachtet) ist ja der Shop.

Da ich eine faule Sau bin (und an den Weihnachtsfeiertagen nichts offen hat) wollte ich mir die mit der Zeit angefallenen  Updates online beziehen. Eigentlich über die Seite von NCSoft möglich. Pustekuchen. Ich hab keinen Schimmer wieso, aber es klappte nicht. Dann hab ich aber im Spieleclient den Onlineshop entdeckt.  Jaaaaaaaa, so macht das Spass. Nicht nur, das ich dank einer Weihnachtsaktion Prozente bekomme (50% auf alle Hauptupdates). Nein, das ganze Ökosystem hinter Guild Wars basiert nur auf deren Seriennummern. D.h. eine Nummer gekauft, eingetragen (automatisch nach kaufabschluss schon erledigt) und die notwendigen Daten werden Online, sukzessiv herangeschafft. So macht das Spass. Danke Leute! ;)

Published by Thomas, on Dezember 26th, 2007 at 10:54 am. Filled under: work-life-balance Tags: , , , No Comments

Weihnachten, das Fest der Liebe

Zeit meines Lebens wird mir Weihnachten stets als Fest der Liebe vorgebetet. Ob es nun in dem streng nicht-religösen Zuchthaus namens Kindergarten war, dem sozialistisch weiterbildenden Maßnahmen der Grundschule oder durch liebevolle Verwandte. Stets wurden die Tage zwischen Stiefel putzen und Wettbesäufnis als eien Zeot gepredigt, in denen man seine Liebe mit seinen Mitmenschen teilen sollte.

Mittlerweile bin ich 25, und ich weiß bescheid. Weihnachten ist KRIEG!

Im warsten Sinne des Wortes. Ich habe gegrinst, als ich vor knapp einer Woche im Kino den Trailer zu Aliens vs. Predator 2 laß und es dort den Aufhänger “Zu Weihnachten wird es keinen Frieden geben” gab. Ok, ich und dutzende anderer Besucher der Vorführung. Tjor, positive Einstellung sagte ich mir da.

Und heut sitz ich vor der Glotze mit einer leicht pochenden Backe (Karies olé), switche durch das Fenrsehprogramm und sehe was? Krieg, Terror, Mord und Totschlag.

Zu Silvester werden wir geradezu erdrückt von gemeinschaftlichen Feiern, Comedies, besäufnissen udn was weiß ich noch alles. Und heute? Oder morgen? Was kommt da?

  • RTL: “Apokalypse” – ein Action Thriller. Sehr Weihnachtlich.
  • Kabel: Ein Micheal Douglas Action-Komödien-Doublefeature
  • Pro7: “Ladykillers” und anschliessend “Täödliche Weihnachten”

Super. Ich spüre die Wärme in mir aufsteigen. Aber es gibt auch Alternativen:

  • VOX: Der Grinch. Der ist ok ;)
  • Sat 1: Die Geister die ich rief und anschliessend Leon, der Profi (rataatatatataaaa und super Filmkombination)
  • RTL2: “Das letzte Einhorn” und im Anschluß “Eine schöne Bescherrung”
  • SuperRTL: Die Muppets-Weihnachtsshow

Manchmal wünsch ich mir die Weihnachtsstories von Piti Platsch oder dem Sandmännchen zurück :/

Published by Thomas, on Dezember 24th, 2007 at 9:00 pm. Filled under: work-life-balance Tags: , , No Comments

Imperialistischer, amerikanischer Mist

Die Amis sind nicht imperialistisch? Sie wollen nicht der Welt diktieren, wie die sich zu drehen hat? HA! Von wegen. Und es fängt schon bei den ganz kleinen an. Heute sind es Ikonenverehrungen wie Superman, Spider-Man oder SpongeBob (ich finde die toll! :P ). Aber eigentlich begann alles ja wesentlich früher. In den 20ern des 20. Jahrhunderts, um genau zu sein (für die jungen Leser unter euch, damit ist die Ära 1920 bis 1930 gemeint!).

Ich habe mich letztens dank des faszinierendes Express-Aufhängers “Diebe stehlen unsere Weihnachtsbäume” (oder so ähnlich) gefragt, was unsere Vorfahren um diese Jahreszeit trieben. Solch ein ausgeprägtes Kommerzdenken gab es vor, sagen wir mal 150 bis 200 Jahren nicht. Und an einen dicken, bärtigen Kerl in roten Kostüm kann ich mich bei diversen Grippenspielen auch nicht erinnern. Was ist da also passiert. Mir war es Schnuppe, hauptsache mein Döner war fertig.

Dann aber wurde mir die gleiche Frage gestern Abend bei irgendeiner Serie nochmal auf die Nase gebunden. “Weihnachtsmann? Den gibt es doch erst seit den 1920ern!”

Das Thema hat mir seitdem untern den Nägeln gebrannt. Was ist also passiert, das die ganze Welt einem Mythos feiert und zelebriert, den es so in dieser Form noch kein volles Jahrhundert gibt.

Nun, Weihnachten ist klar. Selbst unseren Hauptschulabbrechnern ist bewusst, was das bedeutet. Geburt Jesus´, bla bla. Weihnachtsmann? Das war kein Geburtshelfer oder Amme, sondern geht auf den heiligen St. Nikolaus hinaus, dessen Namenstag eben der 6. Dezember ist. Aber selbst dieser Herr war kein dicker, vollbärtiger, rote Mäntel tragender Koloß. Stattdessen wohl eher ein ärmlicher Mann mit einem dunkelrotschimmernden Mantel, aber ohne Rentiere oder einem Sack voll Geschenken.

Das uns bekannte Dickerchen basiert auf dem streben eines standardisierten Äusseren einer Symbolfigur für Weihnachten (als wäre Big Jnicht genaug), in den 1920ern, die sich bereits seit der Mitte des 19 Jhd. dank verschiedener Geschichten (z.B. “The night before christmas”) kristalisierte.

Die New York Times schrieb damals:

„Ein standardisierter Santa Claus erscheint den New Yorker Kindern. Größe, Gewicht, Statur sind ebenso vereinheitlicht wie das rote Gewand, die Mütze und der weiße Bart“

Haddon Sundblom, ein Cartoonist aus Schweden, hat in den 1930ern für Coca Cola dann diese ultimative Figur, die wir heute kennen und verteidigen, im Rahmen einer Werbekampagne die bis in heute läuft, geschaffen.

Was lehrt uns das? Den Weihnachtsmann gibt es. Und zwar in den Räumen von Coca Cola. Und wenn mal wieder ein GI durch das Fenster oder den Kamin rutscht, legt iohm warme Milch und Plätzchen hin, denn sonst zieht er seine Rute.

Fröhliche Weihnachten euch allen ;)

Published by Thomas, on Dezember 23rd, 2007 at 1:24 pm. Filled under: work-life-balance Tags: , , No Comments

fehlende join-tabellen + apache + windows + cakephp = mittagspause

Beim nutzen von betaversionen fühl ich mich immer direkt wie an Ostern versetzt. Es gibt Spannung, Spiel und geplante Überraschungen.

Heute z.B. stellt sich heraus, das wohl durch einen kleinen Bg in der aktuellen 1.2.0.5875 pre-beta von CakePHP es dazu führen kann, das bei fehlenden join-Tabellen der Apache HTTPd abschmiert, wie ich morgens leicht verschlafen im Schwimmbad bei nassem Boden. Juhu!. Direkt mal gemeldet ;)

Published by Thomas, on Dezember 15th, 2007 at 1:39 pm. Filled under: codebase Tags: , , No Comments

Mein Senf auf Schienen

Eh, entweder hab ich es übersehen, der Hype lässt nach oder meine favorisierzten Newsticker haben noch einen Kater, aber irgendwie hab ich wohl den Release-Tag von Ruby on Rails 2.0 verpasst. Nunja, kann ja passieren. Ich glaub das Bierchen und die Nikolausvöllerei waren schon spannender ;) .

Published by Thomas, on Dezember 8th, 2007 at 12:56 pm. Filled under: webwareNo Comments

Multikulti und so

Irgendwie hatte ich es seit meiner ersten Begegnung mit dieser Subkultur des musikalischen Alltagsleben, Black Metal ist die ultimative, internationale Kommunikationsform. Egal ob die Bands auf deutsch, englisch, französisch, italienisch oder suhaelisch grunzen, kein Schwein versteht sie und … es hört sich in jeder Sprache gleich an. Hört man z.B. an der taiwanesischen Band sch… sss.. ccccc .. ChthoniC. Hätte mich Jan nicht darauf hingewiese das die Band aus Taiwan käme, hätte ich das wohl erst der standardgemäßen Begutachtung der Coverweibchen bemerkt.

Published by Thomas, on Dezember 6th, 2007 at 10:36 pm. Filled under: work-life-balance Tags: , , No Comments