Der Zwiebelflüsterer
Schälen, oder geschält werden

vom pflegen und begehren von Dingen 25. Februar 2008

Beim schruppen und putzen eben in der Tiefgarage ging mir ein Gedanke nicht aus dem Kopf. Mir ist klar geworden, das ich viele Sachen in meinem Leben gleich behandel: meine Wohnung, mein Motorrad, meinen Körper und meine Freundinnen.

Alles läuft nach Schema F ab. Mit Glück erlang ich sie. Ich freue mich. Ich gewöhne mich an die Situation und höre auf, stetig an diesem Gefühl zu arbeiten, weil ich es eben gewohnt bin wie es ist. Und ich merke nicht, wie schnell es mir entgleitet.

Meine letzte Wohnung war, als ich auszog, ein Misthaufen. Ok, sie war schon zuvor ein Loch, aber zumindest ein ordentliches. Mit Misthaufen mein ich weniger die Sauberkeit. Sondern mehr der grundsätzliche Saustall. Alles war eng und zugestellt. und wirkte irgendwie langsam wie die Höhle eines Messis.

Und die Frauen sind sowieso wieder schneller von der Bettkante gerutscht als ich Bettwäsche wechseln kann.

Aber wie komm ich überhaupt darauf. Nun, nach knapp einem Jahr habe ich meine süsse, dicke, 160-kilo Schlampe geputzt. Sie wird nie wieder so glänzen wie einst, als ich sie erstand. Aber sie ist wieder sauber und von Blütendreck befreit.

YIIIHHAAA!

;)

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verirrt 23. Februar 2008

Ich mag Bonn. Die Bundesstadt. eine nette, kulturelle, kleine Stadt. Manchmal auch ein paar nette Konzerte auf irgendeiner Bühne.

Aber durchfahren mag ich nicht.

Dummerweise  tat ich das heute das erste mal selbstständig. Horror purrr. Es kam mir so vor als gäbe es, neben etwa einem halben dutzend Hauptverkehrsstraßen, nur Einbahnstraßen. Und Gott bewahre, man verfährt sich. Was ich gerne mache. Denn so hübsche “U-Turns” kann man dort suchen, aber nicht finden.

Und trotzdem, es war ein spannender Nachmittagsausflug :).

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Köln streikt 22. Februar 2008

Kölns Mitarbeiter im öffentlichen Dienst streiken. Wegen Zeit, Geld oder sonstwas “banalem” das uns normal-Malocher ziemlich egal ist.

Aber der Streik legt Busse und Bahnen bis Mittags lahm. Es gab für mich heut morgen also nur 4 Möglichkeiten: laufen, joggen, inliner’n oder mit dem Motorrad. Die ersten 3 Punkte schaff ich schon den Rest der Woche erfolgreich zu umgehen, also ist das Motorrad dran.

Aber wir reden ja von Köln. Leider ist da morgens seltenst eine einfache, schnelle Passage quer durch die Stadt zu finden. Und bei Streik heißt es erst recht stop-and-go.

Und tanken musst ich auch noch.

Und das ich mich auf dem Deutzer-Ring wiedereinmal verfahren habe, so das ich zuerst in Gremberg statt Südstadt war, muss ich nicht extra erwähnen
Aber letztendlich, als ich hier ankam, mit einem kleinen Umweg zum  Bäcker des Vertrauens, und die Uhrzeit sah, war ich doch etwas baff. Ich war früher da, als sonst. Selbst mit einem doch ziemlich gewagtem Umweg.

Für den Preis einer Tankfüllung, die etwa eine Woche reichen wird, kann ich etwa 3-mal mit der Bahn in Kölle fahren. Und wenn ich mit dem Motorrad, durch den Morgenverkehr in’s Büro düse, und mich da auch noch um eine gute Ecke verfahre, bin ich letztlich immernoch früher im Büro als … mit den öffentlichen Vekehrsmitteln!? Irgendwas stimmt da nicht.

Vielleicht sollten wir Nutzer der öffentlichen Vekehrsmittel mal für eine etwas effektivere Kosten/Nutzen-Regelung streiken!?

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Guerrilla, Katja Riemann 17. Februar 2008

Ich glaub mein Blutzuckerspiegel sinkt langsam. Oder meine Hirnzellen frieren ein. Wieso verpasste mir Last.fm gerade unter “ähnliche” Musiker zu Guerrilla (Trash Metal) die wohl aktuelle Single von Katja Riemann?

Faszinierend. Ebenso Faszinierend das mir das erst spät auffiehl. Wohl mit der passiven Hoffnung das, nach klassischem Goth–Rock-Driss, nach 30, 40 sek. der verführenden Stimme  ein brüllendes Grunzen beginnt. War aber nicht so.

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*brrr*

Meine güte ist das kalt. Letztes Wochenende hat zumindest die tiefstehende Sonne noch etwas gewärmt. Aber heut. Heute frieren mir schon die Arschhaare bei einem Kurztrip auf dem Motorrad ein. *brrrr*

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Full Metal Night 2008 16. Februar 2008

Das war sie also, die erste Full Metal Night. Und damit ist etwas kulturelles Niveau auch endlich in Düren gelandet. Juhu.

Wie auch immer, es war recht geil. Die Location im Keller des KOMM war zwar etwas klein, aber dafür auch gemütlich weil nicht so überlaufen. Der Klang leidete etwas unter dieser Enge, aber nach 2 Kölsch und nem Weizen passte das schon. Kim hat schon anständige Arbeit am Mischpult erledigt. Zumindest für meine ungeübten und nur lauschenden Ohren.

Die Leute waren auch insgesamt gut drauf, auch wenn Björn von Divine Zero zu Anfang 2, 3 Songs brauchte, um die bereits vorgeglühte Menge ein klein wenig zum mitbrüllen zu begeistern. Guerrilla’s Bodsch hatte es dann doch etwas einfacher.

Und sonst? Devine Zero waren laute, Guerrilla lauter. Die Männchen – Weibchen Verteilung war auch Gangbang geeignet (10 zu 1). Und Christian und Kim haben meiner bescheidenen Ansicht nach gute Arbeit bei dem Event geleistet. Ich freu mich auf das nächste mal und bin gespannt, ob die geplanten 4 Events pro Jahr auch erreicht werden können. Schön wäre es ja.

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lebensmittelfotos.com 9. Februar 2008

Super Sache das. Froilein Marion, ihr Lover und deren Geschäftsgebaren gehen mir auch gehörig auf den Sack.

Wir als Hobbyköche bekommen sicher ein paar Fotos zusammen. Im Zweifel wird der Rewe Markt gegenüber für einen Vormittag mit einer Digicam gestürmt ;)

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Kochen am Arbeitsplatz: Hackfleisch in Peperonischoten 4. Februar 2008

Ok, es sind keine Peperoni. Die gab es leider nicht. Dafür aber formschöne Paprikaschoten, gefüllt und angebraten mit einer Hackfleisch / Zwiebel / Knoblauch / Pfeffer / Salz / und noch irgendein Gewürzzeugs – Mischung. Garniert mit einer ebenso leckeren, etwas süsslich schmeckenden Tomatensosse ;)

Und genau wie bei dem Spätzle letztens, hat es besser geschmeckt als es zunächst aussah ;)

INVIAS - chefs INVIAS - chefs INVIAS - chefs INVIAS - chefs

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Vollidiotentyp am Montag

Solche Stiefel sind für Umzüge mit enormen Stufenpotential verdammt scheisse.

Meine Waden schmerzen noch immer, als wenn man es ihnen tagelang mit einem Padel besorgt hätte

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“Nazis, Nazis. Überall Nazis. HIIIIIILFE” 3. Februar 2008

“Nazis, Nazis. Überall Nazis. HIIIIIILFE” .. So zumindest kommt mir das Medienecho in den letzten Wochen wiedermal vor. Nach dem recht großen gebälle durch Fräulein Habermanns Gedankenspiele zur deutschen Vergangenheit in den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts, hört und liest man in den letzten paar Wochen immer wieder von Bemerkungen und Aktionen anderer (bekannter) Prominente, die über unsere Vergangenheit philosophieren. Mal direkt, mal als Vergleich in einer aktuellen Gesprächsrunde oder eben mal völlig nebenbei erwähnt.

Alle gemeinsam haben sie, das jede Äusserung durch unsere sogenannten Moralwächter der Politik und Medienlandschaft von einer Maus in einen Elefanten gewandelt werden, anstatt sich mit wirklichen Problemen auseinander zu setzen.

Wenn man sich von Moderatoren “trennt” weil einen Satz, mehr durch Zufall  als Eigeninitiave, zitieren, den jeder Deutsche sowieso kennt und im Zweifel sogar mit dessen bekanntesten Einsatz in der neuen Geschichte assoziieren kann, ist das nun richtig doer falsch? Oder anders. Politisch unliebsame Elemente entfernen, egal wie tief sie im Schlamm mitkriechen. Ist das notwendig oder einfach falsch? Kleiner Tipp. Sowas gab es auch damals. ’33, als Funktionäre Sozialdemokraten und Kommunisten egal welchen Standes interniert wurden.Sicher, Moderatoren werden nicht interniert (wobei ich pers. Shows wie Nightloft als Strafe empfinde), aber scheinbar zumindest als unliebsames Subjekt entfernt.

Mir kommt es immer wieder so vor, als wenn es eine der größten Leistungen der deutschen Nachkriegszeit neben dem Wirtschaftswachstum und einem stabilen Land an sich, war, seine eigene Geschichte lieber zu ignorieren anstatt zu verarbeiten.

Da fällt mir ein, gestern gab es einen weiteren Affront in den Medienlandschaft: VOX strahlte eine knapp 3 1/2 -stündige Spiegel TV Reportage über die 12-jährige Terrorherrschaft auf deutschem Boden aus.  3 1/2 stunden lang Zitate, Sprüche und Vergleiche für die x-beliebige Medienhuren sofort von einer medialen Gestapo an die Wand gestellt werden würde.

Eva Hermann meinte, es war nicht alles schlecht im 3. deutschen  Reich. Dafür ging es direkt auf den langen Marsch. Ein Historiker in der gestrigen Sendung sagte etwas ähnlicheres, jedoch bezogen auf die Einführung des 1. Mai-Feiertages sowie den rechtlichen Ansprüchen auf 14-tägigen Urlaub eines jeden Arbeiters. Jedoch rhetorisch wesentlich feiner umschliffen.

Ich bin gespannt wie sich das weiterentwickeln wird. Ob Herr Koch doch noch zur NPD wechselt? Das Zeug hat ja, wie sich im hesssichen Wahlkampf zeigte. Und ob die NPD oder deren Ableger- und Partnerparteien (Pro Köln z.B.) in noch mehr Parlamenter eintreten werden, ärend unsere Moralwächter lieber weiter irgendwelchen rhetorischen Gespenstern hinterjagen.

(angeregt durch eine Liste von “Ausfällen”, erstellt von Coffee and TV)

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