Der Zwiebelflüsterer

Schälen, oder geschält werden


Offener Brief die 2.

Published by Thomas, on April 29th, 2008 at 7:33 am. Filled under: SchlagzeilenNo Comments

Spam für die Welt

(Ein wenig Spam muss auch mal sein.)

Also, der Ralf der gute hat sich mal aus Spass an der Freude (oder Aufgrund von zuviel Freizeit) hingesetzt und eine kleine Vergleichstabelle von Cashback-Systemen.

Sicherlich ist die Intention dahinter, Yingiz etwas zu pushen. Aber letzten Endes ist es eine faire Darstellung der verschiedenen Konditionen.

Published by Thomas, on April 28th, 2008 at 8:44 pm. Filled under: Agenturleben Tags: , No Comments

ohne Worte

Holmes Place (Gürzenich) ist toll. So angenehm. So stilvoll. So voller Prestige und Glamour. Die mittlerweile fast 4-wöchige Dauerbaustellung in den Herrenduschen fallen kaum auf. Und die immer mehr auftretenden, proletenhafte Zusammenrottung von deutschen Staatsbürgern mit Migrationshintergrund kann man als kulturelle Weiterbuildung hinnehmen. Quasi passive Weiterbildung.

Aber trotz all diesem ganzen Schickimicki, dem Glamour und so merke ich immer wieder, das sie dort auch Bodenständig bleiben. Denn auch dort sind die attraktivsten Mitarbeiterinnen die unfreundlichsten.

Published by Thomas, on April 28th, 2008 at 8:40 pm. Filled under: work-life-balance Tags: , , No Comments

künstlerisches bla

… Anmerkungen zu diesem “offenen Brief

wurde von 200, zum Teil prominenten, Unterstützern gezeichnet. Darunter: Herbert Grönemeyer, Ralph Siegel, Tokio Hotel und Sasha, aber auch der als links-progressiv geltende ehemalige Freundeskreis-Frontmann Max Herre, Buchautorin Amelie Fried, Schauspieler Til Schweiger, Regisseur Sönke Wortmann sowie die TV-Show-Moderatorin Barbara Schöneberger

warum auch immer diese Personen, unter denen auch Künstler sind die ich bisher geachtet habe, dieses Schreiben unterschieben haben, ist mir ein Rätsel. Aber aus künslerischen Gründen kann das wohl nicht der Fall sein.

Für den Grund eines Umsatzrückganges die Piraterie zu beschuldigen ist in etwa so einfach, wie den Deutschen die Kollektivschuld am Kriegsverzerrten Europa in der ersten hälfte des vergangenen 20 Jhd. zu geben.

Ich glaube dagegen eher, das diese Personen, zumindest einige, dieses Schreiben nichteinmal gelesen haben. Geschweige denn sich mit den Fakten auseinandersetzten. Sie schauen auf ihren Kontostand, sehen ein prozentuales Verkaufsminus als zu einem Vergleichszeitraum, und nehmen die einfachste Erklärung zum verurteilen.

In diesem Zusammenhang würde mich mal interessieren, ob der Umsatz tatsächlich zurückgeht, oder dieser nicht in dem Masse steigt wie es sich diese Bonzen vorgestellt haben.

Insgesamt erinnert mich dieses Vorgehen im allgemeinen an das klassische Hack-and-Slash Verhalten der Menschen wie sie es immer machen: kommt etwas auf sie zu das sie nicht kennen oder verstehen, wird erstmal gnadenlos darauf eingeschlagen ohne eventuell die Vorzüge zu sehen. Sind diese energisch genug, fassen sie nur gaaaanz langsam Fuss und gedeihen.

Naturwissenschaften im Spätmittelalter: Niederschlagung und Ketzerverfolgung durch die dominierende katholische Kirche.
Demokratie in Europa: Niederschlagung und Verfolgung durch feudale Systeme.
Demokratie im nahen Osten und Afrika: Niederschlagung und Verfolgung durch religiöse Fanatiker
Aufbegehren eines neuen Marktes neben dem klassischen Absatzmarkt: Vorteile ignorieren. Niederringen. Nicht investieren.

Künstler wie Nine Inch Nails dagegen sind wohl etwas flexibler.

Unter den Verlusten durch Piraterie litten am meisten junge und nicht etablierte Künstler.

Vereinfachte Betrachtung udn dadurch falsch. “Junge Künstler” ist pauschalisiert. Diejenigen die darunter “leiden”, sind zumeist die Retortenbabys, die durch Castingshows am laufenden Band rekrutiert werden.
Diese leiden aber nicht durch den Internetabsatzmarkt, sondern durch das mangelnede Feingefühl der rekrutierenden Bonzen. Denn neue Künstler sind billiger und dadurch rentabler als etablierte.

Und sollten sie erfolgreicher werden, was die wenigsten schaffen, werden Knebelverträge aufgesetzt. Diese tun ihnen weh, nicht der angeblich zurückgehende Absatz.

Und mal so nebenbei gefragt, wieso müssen Künstler eigentlich Millionen für ihre Arbeit verdienen? Schaffen Metalarbeiter denn weniger Arbeitsstunden in der Woche? Ich glaube nicht.

Auf der anderen Seite gibt es eben jene “junge Künstler” die nicht auf ein überfüttertes Managment setzen können, weil sie es sich einfach nicht leisten können. Diese vermarkten sich selbst. Wie? Genau, durch das Netz. Weil sie sich damit notgedrungen auseinander setzen müssen und merken, das es auch nur ein Absatzmarkt ist. Der jedoch etwas schneller auf Fluktuationen reagiert als der klassische.

Nicht den “jungen Künstlern” tut es weh, sondern deren Bossen und eben den “älteren Künstlern”, die nichtmehr die notwendige Flexibilität aufbringen können oder wollen.

Und gerade da wundert es mich, das die Jungs von Tokia Hotel angeblich auch unterzeichnet haben. Oder war es nur deren Manager?

Published by Thomas, on April 26th, 2008 at 3:17 pm. Filled under: Schlagzeilen Tags: , No Comments

Dekorieren ist gut für Leib und Seele … und die Schmerzen machen geil!

Soooo, mein Urlaub geht zur Neige. Was gibt es vorzuweisen? Nicht viel, ausser das ich mich Mitte der Woche mal wieder richtig entspannt fühlte. Nicht das ich relaxt hätte oder so. Nix da, bei INVIAS wurde die rethorische Peitsche geschwungen und die Jungs endlich zum umräumen der Büros bewegt. Bevor sowas wieder erst in letzter Minute geschieht .. =).

Da musste dann natürlich angepackt werden. Umräumen, abbauen, aufbauen und so Zeugs. Sehr entspannend. Das könnte ich am liebsten 2x im Monat machen. Als Ausgleich zur täglichen Kopfarbeit.

Aaaalso, daraufhin wurde unser wunderbarer Besprechungsraum / Mitarbeiterzusammenkunft / Mittagessenbereich / Erotikaunch wegrationalisiert und in ein Büro für Benny, samt kleineren Besprechungsmöglichkeiten, umgestaltet.

Und irgendwie bin ich neidisch. Egal wo der Kerl sitzt, er hat es immer am gemütlichsten. Ich glaube langsam da sind ein paar X-Chromosome mit im Spiel.

Jens und ich sind aus dem Großraumbeüro raus, und in die Räumlichkeiten von Moni umgezogen. Diese wiederum quartierte sich im vorherigen Büro von Benny ein. Glas zu Glas, jetzt passt auch die Inneneinrichtung von ihr zum restlichen Büro =).

Insgesamt zwar eine pragmatische, aber gute Lösung. Hier ist es jetzt wesentlich entspannter. Man kann auch mal länger das Fenster offen haben ohne das jemand wegen des Geräuschpegels anfängt zu jammern.

Da sag ich nur: Frischluft ist was feines!

Und das Großraumbüro wird nun, obwohl nicht weniger Personen als zu dem Zeitpunkt als ich dazu kam, wesentlich besser ausgenutzt. Mehr Raum zum atmen.

INVIAS - warroom INVIAS - warroom INVIAS - warroom

INVIAS - Großraum INVIAS - Großraum INVIAS - Großraum INVIAS - Großraum

INVIAS - love lounge INVIAS - love lounge INVIAS - love lounge

Published by Thomas, on April 26th, 2008 at 1:48 pm. Filled under: Agenturleben Tags: No Comments

und platsch hat es gemacht

Eigentlich dachte ich, ich hätte das Thema vor 2 Wochen schon vor mich hin gejammert. Aber es scheint wohl nicht so.

Nunja, also jedenfalls hatte ich meinen vor 2 Wochen geplanten “Heimaturlaub” kurzfristig abgesagt, da mir ein kleines aber unschönes Malör passierte: ich und meine Lieblingsschlampe haben eine Bauchlandung, 2 Meter vor dem Büro, hingelegt. Die Straße war feucht, ich vielleiiiiiiiiiiiiiiicht etwas zu schnell und das Bremsmanöver, mit leichter Kurveneinfahrtandeutung etwas zu happig. .. *BAM* .. wie ein guter Kollege sagen würde.

Nix passiert ausser ein paar Schrammen, aber auf’s Ego drückt’s trotzdem.

Malör Malör

Published by Thomas, on April 26th, 2008 at 1:22 pm. Filled under: work-life-balance Tags: , , No Comments

Aardvarks – Conglomerate

So, kleiner Nachtrag zum Crushing Cologne Post. Aus reiner Neugier, und weil mein Höschen allein bei dem Gedanken an “Terminate” immer ganz feucht wird, hab ich mich mal auf die Suche nach Samples zu diesem wunderbaren Song gemacht.

Dummerweise sind die Seiten von Aardvarks so durchweg gut durchstrukturiert, das man meistens nur mit Google zum Ziel gelangt.

Gefunden hab ich dann hier ein paar Samples aus dem kommenden Album. Unter anderem natürlich auch einen Ausschnitt aus “Terminate” und hier ein kurzes Review dazu.

Ganz anders verhält es sich mit “Terminate” (und hier schmeiße ich jetzt mal jegliche Objektivität über Bord!). Ich habe mir, seit ich “Terminator” zum ersten mal gesehen habe, schon gewünscht, dieses musikalische Thema einmal in einer metallischen Form genießen zu dürfen. Die AARDVARKS haben mich erhört und ich bin ihnen zutiefst dankbar. Gänsehaut pur!

Dem kann ich nur in Teilen zustimmen. Meine Ohren sind verwöhnt vom Liveklang. “Terminate” ist geil, ohne Frage. Aber Live um ein vielfaches fetter. Allein die Drums und der Bass kommen dort wesentlich geiler rüber.

(ich glaub, das gilt auch für den Rest der Songs =))

Published by Thomas, on April 26th, 2008 at 11:25 am. Filled under: lauter Krach Tags: , , No Comments

Crushing Cologne IV

Zum 4.-male wurde Köln am gestrigen Abend vernichtet. Nunja, zumindest das Bütze in Ehrenfeld. Die sind dafür gerüstet :o ). Aber es war cool, trotz wohl einiger technischer Pannen und Lion Kölsch vom Fass (bääh!). Zumindest hab ich die vermehrten längeren Pausen mal so interpretiert.

Leider hab ich Exotherm, die erste Band, mit einem Kölsch verpasst. Aber die liesen sich auch durch die Hauswand gut belauschen.

Die Pussys des Abends waren unangefochten Orden Ogan. Zurecht, haben sie doch tatsächlich ohne Kreisch- und Grunzeinlagen einen mit natürlicher Stimme erzeugten Power-Metal hingelegt. Und bei Seeb hatte man immer das Gefühl, als würde er beim heben der Stimme unerträgliche Schmerzen erragen müssen :D .

Die Masse dankte es ihnen mit einem halbvollen Saal. Sehr schade, ich fand sie cool.

Sie passten eigentlich zum ganzen Abend. Da ich keine Band ausser Aardvarks und All We Hate kannte, erwartete ich einen weiteren unspannenden Trash/Death-Metal-Abend. Aber nunja, so wird man auch mal positiv überrascht. Irgendwie fallen diese positiven Überraschungen immer im Bütze an =).

Nun denn, dann waren da noch All We Hate und Aardvarks. Wären an dem Abend noch Jack Slater und Guerrilla mit aufgetreten, wäre der Inzest perfekt gewesen. Soweit ich das mitbekommen und gesehen habe, haben ja alle irgendwann irgendwie mal zusammen die musikalische Muse gevögelt.

Wie auch immer, sie waren doch geil. Aardvarks jedoch waren mit Abstand die musikalisch stärksten des Abends. Diese festen Riffs und dieses fucking harte Schlagzeug sind einfach immer wieder geil.

Mehr davon! Mehr davon! Mehr davon!

Ach ja, und wenn ich mir dadurch vielleicht einen kleinen Analplug von Martin einfange, aber ich finde Marcello als Frontmann einfach geil. Bei Guerrilla war er die perfekte Besetzung (nix gegen Bodsch), und ich hatte das Gefühl das er bei All We Hate nur auf halber Flamme fährt.

Published by Thomas, on April 26th, 2008 at 10:42 am. Filled under: lauter Krach,work-life-balance Tags: , , , , , , No Comments

Zak is back

Eben wurde ich drauf hingewiesen, das ja die inoffizielle Fortsetzung von Zak McKracken “Zak McKracken – Between Time & Space” seit dem 19. April fertiggestellt und erhältlich ist.

Nach mehr als einem Jahrzehnt des wartens, bin ich ja mal gespannt. ;)

Published by Thomas, on April 23rd, 2008 at 12:01 pm. Filled under: work-life-balance Tags: , No Comments

bla bla bla … “Bundeskriminalamt soll zentrale Staatspolizei werden”

Hier eine “Übersetzung” von dem.

Und was gibt es dem noch bei zu fügen? Genau. Nichts. Wen juckts? Wie schon irgendwer, irgendwann, irgendwo zu einem ähnlichen Thema mal sagte:

“Was regst du dich darüber auf, du hast dir doch nichts zu schulden kommen lassen. Und hast es sicherlich auch nicht vor!?”

Published by Thomas, on April 22nd, 2008 at 8:46 am. Filled under: Schlagzeilen Tags: , , No Comments