Sommer, Sonne, Freudentaumel
Huch. Da hat sich beim scroble´n doch tatsächlich eben etwas von Creed eingeschlichen. Hab ich ja ewig nichtmehr gehört. Hmmmm, das tat richtig gut dieser kratzige Stimme und derben Saitenanschlägen zu lauschen.
Huch. Da hat sich beim scroble´n doch tatsächlich eben etwas von Creed eingeschlichen. Hab ich ja ewig nichtmehr gehört. Hmmmm, das tat richtig gut dieser kratzige Stimme und derben Saitenanschlägen zu lauschen.
Ich fummel seit ein paar Stunden mit der Zend GData API herum. Eine nette Klassensammlung um z.B. mit der Youtube-API über PHP einfach arbeiten zu können.
Und alles klappt hervorragend. Die Objektstruktur ist auch klasse.
Wäre da nicht ein Detail. Die Dokumentation ist grauenhaft. Im speziellen fiel mir das auf, als ich öfters auf die Beschreibung von “VideoEntry” zurückgreifen musste. Und ich tatsächlich erstmal minutenlang suchte, bis ich (mit Glück) einen passenden Link fand. Oder die Übersicht verfügbarer Methoden. Sie ist da, aber nciht wie man es erwarten würde. Mal ben (Klassenzusammenfassung) mal unten (vererbte Klassen).
Und eine Suche gibt es auch nicht. Da werd ich wahnsinnig. Schnelles nachschlagen ist unmöglich.
Aber da gibt es Abhilfe. Das haben die Japaner schon gut erfasst. Scheiss auf Navigation und Benutzerführung. Einfach mit Google auf den jeweiligen seiten Speziell suchen. Das geht schneller und erspart Krampfadern.
WTF? Firefox 3 ist ja nett, nicht anders als der 2er bisher, aber deswegen halt nett. Nicht so nen fancy-Mist wie bei dem Internet Explorer, bei welchem man nach jeder neuen Version erstmal eine Schulung machen muss. Wie gesagt, nett.
Dann brauchte ich heute aber ein Feature, das man als Webentwickler als verflucht nützlich ansehen würde. Und zwar den Einblick in die verfügbaren Formulare in der aktuellen offenen Seite. Quasi der Bereich, den man erreicht, wenn man über “Extras -> Seteninformationen -> Formulare” erreicht. Nur im Firefox 3 gibt es den bisher nicht. Zumindest hab ich ihn bisher nicht gefunden. Und andere auch nicht. Vielleicht wurde das Feature zu einem Easter-Egg degradiert? Wer weiss.
Kurzfristig gibt es da aber Abhilfe, in Form einer Extension, die man hier finden kann. Ich würde wirklich gern mal wissen das sich die Mozilla-Jungs dabei gedacht haben.
Hmpf.
Firefox 2 vs. Firefox 3:
Update
Der Link zur offiziellen Addon-Seite.
AUf Approaching Normal gibt es eine nette Beschreibung 2er Arten von Softwareentwicklern. Gerade die 2. find ich interessant, ich darf mal zitieren:
The Craftsman
…knows a handful of programming languages, and is always on the lookout for the next one he should learn. He knows that learning any new language will stretch his mind and make him a better programmer in the language he uses day to day.
…devotes time to learning about new technologies, and helps to make others aware of them.
…understands the platform and operating system his applications run on, because he knows that’s the only way to diagnose many problems.
…masters his tools. He can perform magic in his chosen editor, and is always looking for ways to make himself more efficient.
…rarely passes up an opportunity to broaden his knowledge of the system he is working on.
…is always willing to take on something he’s unfamiliar with. He can pick up most things pretty easily, and enjoys the challenge of learning something new.
One craftsman is worth three or four journeymen. Easily.
Das seh ich mal genauso. Auch mit der nachstehenden Schlussfolgerung liegt der Autor richtig:
It’s the journeymen whose jobs often end up moving overseas (and rightfully so, they add little, if any, value).
Aber leider hat der “Craftsman” einen nicht unwesentlichen Nachteil: Burnout mit spätestens 40.
fgf
Ich in ja mal wieder ernsthaft dabei zu überlegen, ob ich nicht anfangen sollte, ein Studium zu beginnen. Warum? Weil ich manchmal denke an die Grenzen des machbaren mit meinen eigenen Gedankengängen zu sein.
Ein Kumpel behämmert mich seit Monaten mit einem Grundproblem in unserem Business: die fehlende Veständnis für Basics. Basics wie das verstehen, wie etwas funktioniert anstatt nur zu wissen, was es bewirkt. Das sind in der Tat 2 unterschiedliche Betrachtungsweisen. Und da nehm ich mich nicht aus.
In der Art und Weise wie ich in die Branche gestolpert bin (Grundausbildung -> Fachausbildung -> Job) ist der komplette theoretische Aspekt verloren gegangen. Was Berufsschulen und Ausbilder versucht haben zu vermitteln, ist größtenteils direkt verpufft. Und was übrig bleibt sind Facharbeiter die zwar wissen was sie machen, aber nicht immer wie sie es machen. Und gerade dieses fehlende Wissen über das “wie” wird sie an der eigenen, persönlichen Weiterentwicklung hintern. Behaupte ich mal. Sie werden, und da nehm ich mich nicht aus, ihre eigenen Fähigkeiten bis zu einer vorhersehbaren Grenze ausschöpfen und dann stagnieren.
Ok, nochmal zurück zum Thema Basics. Wie gesagt, werd ich seit einige Zeit mit diesem Oberbegriff behämmert. Und es ist richtig, sie fehlen mir. Bzw. es fehlen mir die großen Teile im Puzzle. Die vielen kleinen, unorganisierten, jene Teiel die mitten im Bild plaziert werden, sind da. Man kann sie auch verknüpfen. Aber die wichtigsten, die Ränder, die fehlen immernoch.
Also bearbeite ich seit ein paar Wochen, und abwechselnd, zwei Bände aus der “Head First”-Reihe: Design Patterns und Object-Oriented Analysis and Design. Ein guter Anfang über die fehlenden Ränder im Puzzle zu befüllen. Aber es sind nur wenige Puzzlestücke.
Aber in den letzten zwei Tagen, als ich zur Abwechslung meine Nase in “Collective Intelligence” steckte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen, das auch das auch das Wissen rund um Application-Designs nur ein kleiner Teil dieser “Basics” ist. Der wichtigere Teil geht tiefer, und ist viel viel aufwendiger: Mathematik.
Von den vielen wunderbaren Einsatzmöglichkeiten verschiedenster Formeln mal abgesehen, fördert das regelmässige Studium mathematischer Formeln und Kalkulation das logische Denkvermögen. Und stimuliert damit erst unsere Leistung.
Und da ist auch schon der Witz. Seit meiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung habe ich kein Mathe mehr gepaukt. Die (schulische) Ausbildung fand das wohl nicht vonnöten.