Der Zwiebelflüsterer

Schälen, oder geschält werden


dies und das und jenes und welches

Ein smartes, kleines und allem vorran nützliches Projekt ist mir vorhin (endlich) mal unter die Nase gekommen:

http://hcking.de/

Der Name ist zwar etwas überschwellig gewählt, aber die Idee eine klare Auflistung von regional interessanten Coding-/Treff-/Weltherrschaftstraum-Veranstaltungen bereitzustellen find ich super.

Ich hatte schon seit ein paar Tagen immer wieder mal nach so einer Übersicht Ausschau gehalten.

Published by Thomas, on Januar 1st, 2012 at 3:37 pm. Filled under: Agenturleben,webware Tags: , , , , , , , No Comments

Frankfurter Würstchen mit Kartoffelsalat und Senf

Es ist sind einige Monate in’s Land gezogen, seitdem ich eine gehörige Portion Beschallung für die Lauscher mit einen Blindschuss gewagt hatte. Das heißt, das mir die Bands, mit denen ich die Kopflappen quälen würde, weder bereits kenne oder diese mir empfohlen wurden oder das mich irgendwer dahin mitschleift.

Nun, gestern stand ich also vor der Wahl zwischen einer Runde Funk im Blue Shell, oder Rrrrrrock aus dem MTC. Beides waren Bands die mir völlig unbekannt waren. Was ja nichts heißen muss. Und beide Lineups klangen vorab nach einem unterhaltsamen Abend.

Der innere Schweinehund hat sich dann jedoch für das MTC entschieden, wo Admiral Camilla und AudioEnema uns aus den Stiefeln kicken wollten.

Und meine Fresse, es klappte. Deftigster Hard Rock gepaart mit motivierten sympathischen Bühnenschweinen … bei beiden Bands. Wo Admiral Camilla noch auf die sanfte, kratzbürstige Weise erste Wellen schlugen, gaben AudioEnema im Anschluss die Wellenbrecher.

Sowas in dem sich langsam verabschiedenten Jahr noch erleben zu dürfen, war großartig.

Published by Thomas, on Dezember 17th, 2011 at 5:00 pm. Filled under: work-life-balance Tags: , , , , , , , , No Comments

Brainslaughter Resurrection No 13

Woah, ist es schon wieder 3 Jahre her? DREI? Scheisse, wie die Zeit vergeht. Nun, nach einer fast 3-jährigen Abstinenz gab es im Ehrenfelder Bütze wieder … Na? .. Genau! Ein Brainslaughter Festival.

Ein kleines, aber ein feines. Und genau so wie das letzte (und erste was ich miterlebte) gab es bei wunderschönen Regenwetter und gefühlten 100 Besuchern eine angenehme bunte Mischung aus den verschiedensten härteren Metal Bereichen, bei denen einem nicht die Ohren bluten.

Auf den frühen Teasern (es gab wohl 3, mit wechselnden Bands ;-) ) als “Very Special Guests” angeteasert, kamen als erstes auch einige hochmotivierte Jungens von Ravage auf die Bühne und heizten den bisher eingetrudelten Dutzend schonmal ein. Quasi eine Art Warmsaufen für den späteren Abend.

Aber es war gut. Und ich bin froh dabei gewesen zu sein, gehört Ravage doch nochmalerweise für mich zu den Bands, die ich nie sehe, weil ich vorher zu der letzten noch fahrenden Bahn sprinten muss, diese Band aber meistens als letztes rockt. So wie beim jährlichen Battles in the Norf.

Die große Überraschung für mich war dann Rebattered. Eine Trash-Death-Irgendwas-Band aus Wuppertal mit einem verflucht geilen Sound an Instrumenten und Stimme. Aber auch einer sehr sehr geilen Bühnenpräsenz. Wenn sie jetzt nicht nur so eine grauenhafte MySpace-Seite hätten, würd ich die sogar so richtig toll finden ;) .

Als Ersatzband für Motorjesus gaben sich Supersoma die Ehre. In den ersten Minuten wenig überzeugend, haben sie dann doch eine gute halbe Stunde, inklusive Zugabe, die Halle gerockt. Eine weitere überraschend starke Band die man sich unbedingt merken sollte.

Ein gelungener Abend wäre kein gelungener Abend wenn es nicht auch ein paar Unpässlichkeiten gäbe. Man kann ja nicht immer nur voll des Lobes sein. Wir sind ja auch nur Deutsche, und als eben jene braucht’s auch regelmässig die nötige Dosis. Diesen Platz belegte gestern Abend einerseits ein schon gegen 8 ziemlich dichter Kerl besseren Alters, der gut rockte, aber wohl niemanden zu kuscheln hatte. Das lies er dann in den Pausen auch zumeist den Bands in form von recht direkten “Liebesbekundungen” (dt. Beleidigungen) wissen. Andererseits gaben sich auch A-Rise die Ehre auf der Bühne. Eine nette Band die, wenn der Liedsänger mal Pause machte, sogar richtig gut war. Aber leider halt nur bis der Gesang einsetzte. irgendwie war das einfach nichts. da hat wenig gerockt. Das Blut hat nicht gekocht. Das war einfach nicht stimmig.

Egal. Der Abend war cool, das Bier kalt und Guerrilla, das i-Tüpfelchen des Abends, die Kirsche auf dem Sahnestück, der Porsche des musikalischen Sexualstahls, haben das ganze dann noch stilecht abgerundet.

Prost.

Published by Thomas, on März 15th, 2009 at 1:20 pm. Filled under: lauter Krach Tags: , , , , , , , , , 1 Comment

ich und die fabrik

Gestern war einfach kein guter Tag. Mein Arsch war (ist) immernoch verkrampft vom überreizten Ausdauer- und Bein-Kraft-Training vom Donnerstag und Freitag, ein Pickel kratzte am Arsch und der Abend war einfach Mist.

Was geschehen ist? Das klassische was mich an einem Samstagabend auf Garantie abfuckt: Live-Musik ;) .


Größere Kartenansicht

Ich hatte mich gestern Abend dazu entschlossen, mal bei dem Dark Embrace in der Fabrik in Köln vorbei zu schauen. Das war übrigens auch mein erster Besuch in der Location, von der ich bisher nicht allzuviel gehalten habe. Und ich muss positiv gestehen, meine Vorstellungen waren nicht abwegig.

Zunächst einmal liegt die Fabrik am Arsch der Kölner Welt. Im Gegensatz zu einem Gebäude 9, der Live Music Hall, dem Underground oder auch dem Valhalla ist es nicht dafür gedacht, mal eben spontan vorbei zu schauen. Stattdessen stellt die Anfahrt allein schon eine gefühlte Weltreise da.

Einmal angekommen zeigte sich auch schon der kapitalistische Geist des Unternehmens, als mir nach dem Eintritt die Getränkestempelkarte ausgehändigt wurde. Eigentlich ist es eine nette Idee, diese Karte. Anstatt das man an der Bar mit Kleingeld hantiert, wird einfach auf der Karte abgestempelt was man erworben hat und man zahlt dann beim verlassen des Clubs, was auf der Karte steht.

Der Harken ist nur, wenn man die Karte verliert, soll man knappe 35,- latzen. Egal ob man mit seiner Alkoholfahne nachweisen kann das man nicht viel getrunken hat oder nicht. Das wesetnlich größere Ärgernis ist aber, ob von den Unternehmern gewollt oder nicht, das die Hemmschwälle bei den Gästen fallen wird, was den Erwerb von Getränken angeht. Sehen wir es mal so, wenn man keine Kohle mehr hat um sich nen Bier zu kaufen, dann lässt man es. Wenn du aber nur durch einen Stempel auf einer Karte eine neue Pulle erhälst, ist die Hemmschwelle seeeeeeeeeeeeeehr viel niedriger sich mal eben ein neues Kölsch zu holen. Egal ob man die abgestempelte Karte anschliessend zahlen kann oder nicht.

Das empfand ich schon bei den 6,- für 2 Becks für Hinterfotzig, und ich hab es geradeeinmal eine Stunde in dem Laden ausgehalten. Wer weiss wieviel der Rest runterkippt ;) .

Naja, bei der Location für die Live-Musik bin ich im nachhinein etwas hin- und hergerissen. Einerseits ist sie gut aufgebaut: hinten die Theke, in der Mitte die Mischpuls und vorn natürlich die Bühne. Es war genug Platz, damit es auch erst ab ~100 Leuten stickig wurde. Grundsätzlich nett. Aber trotzdem hatte ich die ganze Zeit das gefühl in einem Klassenzimmer zu hocken. Dieser Lange, schmale, tiefe Raum ohne Fenster. Hmmmm.

Dieser Raum hat übrigens noch ein Problem: der Sound ist scheisse. Aber mal so richtig. Ich behaupte mal, das der Bereich überhaupt nicht für die härteren Rock und Metal-Sachen geeignet ist, da der Klang sich einfach furchtbar anhört.

Nichtsdestotrotz, die einzigste Band die ich vernommen habe, Skum, waren recht nett. In einer klangvolleren Umgebung hört sich deren Sound sicher noch besser und weniger verzerrt an ;) .

Published by Thomas, on November 23rd, 2008 at 10:53 am. Filled under: work-life-balance Tags: , , , , , No Comments

Grenzwertige Werbeslogans

Durch Rivva wurde ich gerade über Umwege (Eye said it before) auf Madame Ninifaye Blog geleitet, die einen doch sehr interessanten Werbeslogan im Familienfreundlichen Sieger Land aufgeschnappt hat.

Nach einem kleinen Rundschreiben um Büro brach aus dem hintersten Hirnwinkeln von Thomas hervor, das er vor einer Weile wohl ein ähnlich fragwürdiges, familienfreundliches Idyll vermittelndes Werbeplakat in Köln gesehen hat. Nach kurzem kramen, siehe da, da war es auch.

Published by Thomas, on August 6th, 2008 at 2:57 pm. Filled under: work-life-balance Tags: , , , , No Comments

ohne Worte

Holmes Place (Gürzenich) ist toll. So angenehm. So stilvoll. So voller Prestige und Glamour. Die mittlerweile fast 4-wöchige Dauerbaustellung in den Herrenduschen fallen kaum auf. Und die immer mehr auftretenden, proletenhafte Zusammenrottung von deutschen Staatsbürgern mit Migrationshintergrund kann man als kulturelle Weiterbuildung hinnehmen. Quasi passive Weiterbildung.

Aber trotz all diesem ganzen Schickimicki, dem Glamour und so merke ich immer wieder, das sie dort auch Bodenständig bleiben. Denn auch dort sind die attraktivsten Mitarbeiterinnen die unfreundlichsten.

Published by Thomas, on April 28th, 2008 at 8:40 pm. Filled under: work-life-balance Tags: , , No Comments

Sport ist Mord, und manchmal marode

Meinereiner ist ja (auch) Mitglied im wunderhübschen Holmes Place Fitness-Club. Insgesamt recht nett, und trotzdem pisst mich in letzter Zeit ein paar Sachen immer mehr an.

Vor einiger Zeit entfernte Holmes Place den kostenlosen Handtuchservice, der bisher im Preis inbegriffen war. Stattdessen gab es für 5,- ein Plastikkärtchen, das man als Pfand hinterlassen durfte. Prickelnd.

Dann war einige Wochen lang der Wäschetrockner im Arsch. D.h. Mann kam in den Genuss, seine feuchten Badehosen mit nach Hause zu schleppen. Oder eben in’s Büro, wie es bei mir der Fall war.

Der Höhepunkt ist aktuell der desolate Zustand der Duschen. Jede zweite weist Mängel auf. Oder ist direkt defekt.

Nun könnte man natürlich meinen, das man nicht in einen Fitnessclub geht um sich über Handtücher, Wäschetrockner oder Duschen zu beschwerren, sondern um zu trainieren. Das ist richtig.

Jedoch liegt HP nicht im Preisniveau eines McFit’s, bei dem einen der schon mehr egal wäre. Bei HP legt das werte Mitglied jedoch knapp das 4-fache des Preises hin. Slebst schuld? Jau. Denn ich mag Bequemlichkeit  und auch wärend und nach dem Sport ein wenig relaxen. Ab und zu einen Kurs ebsuchen, und so weiter. Desweiteren bin ich dem Club beigetreten, weil er eben einen gehobeneren Ruf pflegt(e).

Und solche eklatanten Mängel nerven halt. Und sie sind auch nicht mental hilfreich.

Nun, es freut mich jedoch, das HP Köln – Gürzenich  die Kritik seiner Kundschaft aufgenommen hat, ein paar Geräte auswechselte und auch die Duschen in nächster Zeit komplett renoviert.

Published by Thomas, on März 17th, 2008 at 9:04 pm. Filled under: work-life-balance Tags: , , , , No Comments

Nachtrag: Jugger

Hm, da fihel mir noch ein. Um Jugger spielen zu können, braucht man natürlich neben den Pompfen auch noch ein paar Vollpfosten, die da mitspielen. Verdammt, wo find ich die nur.

Falls das hier also irgendwer liest und Bock drauf hat, sich mit gepolsterten Stäben eine überziehen zu lassen und gleichzeitig sich und seinen Namen vor Massen von verdutzten Familien in Parks in’s lächerliche zu ziehen, bitte hier melden! :)

Published by Thomas, on März 14th, 2007 at 5:31 pm. Filled under: Jugger Tags: , , No Comments

Brainslaughter #1

Moin Genossen. Gestern war Premiere für mich mit dem Start des kleinen aber feinen Brainslaughter Festivals. Für die, die es nicht kennen: Brainslaughter ist ein alljährlich stattfindendes kleines Festival im “Kulturherz” Kölns, dem Bürgerzentrum Ehrenfeld. Gespielt wird an den Reglern, den Bierchen, den Nippeln und zwischendurch auch etwas Trash und Death Metal auf der Bühne.

Ich selber war gestern das erstemal dort und generell das erste mal auf einem Konzert dieser oder jeglicher anderer Art. Es war spassig. Fand auch der Kioskbesitzer auf der anderen Straßenseite, der schon vor Beginn wohl einen Wochenumsatz an Alkohol erreichte.

Wie es wohl bei solchen Events so ist, war alles recht locker. Keine Aussschreitungen, Gewaltakte, Gangbangs oder marodierende Bands. Schade eigentlich, aber gut.

Einlass war um 7. Das interessierte aber keinen. Auch wärend die erste Band (Hatedrive?) grunzte, stand die Masse der Langhaardackel noch draußen und beendete ihr Bierchen (oder Fässchen). Kein Wunder eigentlich, ich selber hab es bei diesem ersten Gig auch nur 2 Songs lang ausgehalten. Ich weiss ehrlich gesagt nicht was die Leute an diesen durchgängig eintönigem Grunzen mögen. Und leider war auch der restliche Sound nicht so abwechslungsreich. Ich sollte mal ein Bierchen kippen, dann hört sich die Welt vielleicht besser an ;) .

Anschliessend kamen dann die Holländer(?) Monastary. Ich hatte mich provisorisch mal in die hinteren Ecken verzogen, für den Fall, das sich diese Blümchenschnüffler eventuell aus diversen, geschichtlichen Gründen revancieren wollten. War auch so. Aber mit sehr derben und fein trashigen Metal. Für mich im nachhinein das Highlight des Abends. Auch das ein oder andere grunzen war hier zu vernehmen, aber abwechslungsreicher. Der Sänger schaffte sogar mehrere unterschiedliche Tonlagen, Respekt! Das hatte danach (und davor) nur noch der Frontmann von Jack Slater geschafft.

Und trotz den Mühen, der Bühnenshow und Groupies die andere Bands gestern anstrengten, bin ich der Überzeugung: wenn ich nicht regungslos und gelangweilt in der Ecke stehe, mitwippe und sogar am Ende klatsche und gaaaaanz leise grölle, dann ist das ein gelungender Auftritt einer Band.

Der dritte Gig des Abends war dann eine Band mit dem erwartungsvollen Namen Japanische Kampfhörspiele. Leider war einzigst der Gedanke des Synchrongrunzens der beiden Sänger und der Entusiasmus beider, ein halbwegs ertragender Genuss. Ansonsten halt abwechslungsloses Geschramme.

Aber tolle, headbangende, Weibchen hatten sich für sie eingefunden :/.

Den krönenden Abschluss sollten Jack Slater bilden. Eine Krönung war es tatsächlich. Waren die vorherigen Bands zwar etwas laut aber unterhaltsam, kippte das Verhältnis bei Jack Slater dann leider etwas. Es war nur noch laut. Und die einzigste Unterhaltung waren zwangsweise die Zwischenkommentare von Stefan “ballz” Horn zu den diversen, kleineren technischen Problemen. Dies war aber nur teilweise das Problem der Technik. Hätten sich die Schrammer auf der Bühne mit ein paar Watt weniger begnügt, also jenen die sowieso völlig überlüssig waren, hätte man die Mischung Sound/Gesang sauberer hinbekommen und die Leute hätten nicht die Halle verlassen. Denn, und das muss ich hier auch einfach sagen, das, was man verstanden hat, war klasse. Auch ohne 2 Fässchen intus.

Aber das alles war ja nur die Halbzeit. Und die war schon spannender als diverse andere, bekanntere Halbzeiten in Deutscheland. Heut soll es abwechslungsreicher werden. Ich bin gespannt und beschwerr mich morgen ;) .

Published by Thomas, on September 30th, 2006 at 9:09 am. Filled under: lauter Krach,work-life-balance Tags: , , , , , , , , No Comments