2007-08-05

Kühe, Landeier und ... Metaler

Full Metall Village

Nun, ok. Ich werde sowas wie das WOA (Wacken Open Air) nie besuchen. Ich liebe den Metal und die Lebensphilosopie, die dieses Musikgenre verbreitet. Aber Open-Air Konzerte von diesem Ausmaß sind mir einfach zu groß ;).

Aber, um meine Abneigungen geht es nicht, sondern um den Film zum Event: Full Metal Village - Ein Heimatfilm.

Der Film ist cool. Es ist ein Kinofilm. Ein Dokumentarfilm. Ein Heimatfilm. Ein Film über ein Dorf, das in seiner ländlichen Drisstheit eher unfreiwillig weltweite Bekanntheit erreichte. Ein Film, der die Menschen, die dieses Dorf bewohnen und Jahr für Jahr von tausenden langhaarigen “Bombenlegern” heimgesucht wird.

Der Film zeigt mehr als nur, wie die Menschen dieses Landes mit diesem Event klar kommen. Das sie mit ihm Jahr für Jahr leben. Nein, revidiert auch Vorurteile: das Metaler auf Chaos, Krawall und endlosen Sauffereien aus sind. Nun, letzteres wurde ztwar nicht wiederlegt, aber es wurde zumindest gezeigt das sich (fast) jeder einzelne bemüht, halbwegs anständig zu sein.

Sehr faszinierend finde ich darüber hinaus, das die koreanische Regisseurin (Sung Hyung Cho) einen deutschen Heimatfilm über ein Thema dreht, von dem sie selbst bisher wenig wusste. Sie empfand nur die Situation an sich sehr faszinierend.

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