2007-10-14

7 Gründe, wieso man von Rails zurückspringt

Derek Sivers hat vor einiger Zeit beschrieben, wieso er von Rails wieder zurück zu PHP gesprungen ist. Es ist keine grundsätzliche Entscheidung gewesen, so das er nie wieder mit Rails zu tun haben will. Aber sein schönes (doch leicht verstörend beschriebenen) Beispiel (zuviel liebevolle und sexuelle Beschreibungen zu Programmiersprachen ;)) beschreibt einen Hauptaspekt, wieso wir bei INVIAS z.B. noch kein Rails einsetzen: es ist einfach nicht machbar.

Es wäre für uns Unsinnig von einem Gleis auf ein anderes zu springen, nur weil es gerade (jaja, 2+ Jahre) Hip ist. Alle unsere Projekte basieren auf einem technischen Standard, der sich hauptsächlich durch PHP geprägt hat. Und PHP ist nicht (nur) schlecht. PHP ist skalierbar und performancefreundlich, wenn man die Umgebung vernünftig konfiguriert. Es hat sicherlich seine Probleme. Die OO-Fähigkeiten ab der 5.x-Version mal vernachlässigt, konnte man aber auch schon mit früheren Versionen vernünftigen Programmcode schreiben. Wie Derek es schon so schön ausdrückte:

It’s not the language (entirely). It’s you, dude.

Aber natürlich ist es notwendig, nicht von der täglichen Arbeit eingemauert zu werden und seine Löffel aufzusperren und zu lauschen, was in der Welt vor sich geht. Und wenn sich die Gelegenheit bietet, auch mal stark zu experimentieren. Immerhin ist das arbeiten mit einer anderen Sprache oder einem andeen team wie ein Auslandsstudium: man kann nur etwas lernen, aber nicht verlernen. Aber bitte geschmeidig ;).

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