Krieg in Köln...
… oder zumindest hat man durch das Truppenaufgebot der Polizei aus einem Großteil des Bundesgebiets das Gefühl dafür. Ich für meinen teil hab 8 verschiedene Nummernzeichen (K, BN, WU, W, HH, MSirgendwas, NRW, BP) an den Transportern gesehen. Ich frag mich wieso Berlin da letzte Woche soviel Schwierigkeiten hatte genug Truppen für die Mai-Krawalle zusammen zu ziehen ;).
Und weswegen? Wegen einer lächerlichen, scheinbar nun alljägrlich stattfindenden Demonstration unserer hiesigen, aus dem untersten (deutschen) Proletariat bestehenden ProKöln- bzw. Pro-NRW Bewegungen. Sowie den obligatorisch notwendigen Linken Haufen, vornehmlich bestehend aus Dumpfköppen, Krawallsucher, jenen die sonst den ganzen Tag zwischen Hohe Straße und Gürtel auf den Bänken gammeln und ein paar Akademiker, die die Herde anführt.
Naja, aber mich stört eigentlich was anderes. Und zwar das mein Wohnort diesmal in’s gesperrte Gebiet fällt. D.h. ich darf zwar unkontrolliert raus, aber nicht unkontrolliert wieder rein. Grundsätzlich ja ok. Wenn man wieder reinkommt ;)
Das doofe ist, wenn man Paramilitärs .. eh, Polizisten (sorry, wegen der dunklen Kleidung verwechsel ich das manchmal) von ausserhalb erklären will, das man quasi hinter der Absperrung wohnt.
Diese müssen natürlich erstmal auf ihren Stadtplänen nachschauen. Und wenn das passiert, hat man eh schon verloren.
Das sah bei mir wie folgt aus:
Ich: “Aber ich wohn da hinten. Stegerwaldsiedlung”.
Grün: “Ok. Lassen sie uns mal schaun”.
Grün krammt ein halbes dutzend aneinandergetackerte Blätter aus seiner Tasche.
Grün: “Hm, zeigen sie mal wo sie wohnen.”
Ich blätte die Seiten durch bis ich einen Auszug fand, der meine Straße in etwa zeigte.
Ich: “Hier in etwa. Der große Bereich der mit einem blauen Anmerkungsbalken versehen ist”.
Grün: “Hm, also da ist nicht gesperrt. Da können sie hier nicht durch sondern müssen den Umweg gehen”
etc. bla bla…
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin dafür Polizisten bei Auswärtseinsätzen wie diesen einen ePC mit WLAN und Google-Maps-ähnlichen Einsatzplan auszustatten. Das geht schneller, weil man direkt nach der Adresse suchen kann. ISt bequemer, weil man die Zusatzinfos auf den karten nur bei Bedarf ein- und ausblenden kann. Und, auch Auswärtige wüssten schnell, das die arme Wurst keinen 5 Kilometer langen Umweg fahren müsste ;)
…
Achja, und ich wäre stark für eine Sammelklage gegen Pro Köln und Pro NRW, damit diese finanziell für die anstehenden Kosten der Straßensäuberung aufkommen müssen *g*.