2010-09-21

3, 2, 1 .... rrrrrrrock!

Man sollte meinen, Sonntag Abend geht nicht sonderlich viel. Und eine mässig bekannte Band hat sowieso nur einen vergleichsweise geringen Ansturm an Besuchern zu erwarten.

Das müssen sich die Vollhorsts von Managern gedacht haben, die den Steel Panther Gig vergangenen Sonntag im Luxor organisiert hatten. Nicht falsch verstehen, das Luxor ist cool. Aber es war gelinde gesagt voll … sehr voll. Ich glaub, ich hab noch nie so viele Männerhintern gestreichelt, wie an diesem Abend.

Andererseits, jede Situation hat auch was gutes. Immerhin hab ich auch seit langem nichtmehr soviele Tittchen gestreichelt :D.

Nichtsdestotrotz, auch wenn es ziemlich geil war, es war zu voll.

Der Band an sich hatte es aber scheinbar gefallen. Ich weiß nicht ob sie über den “Ansturm” überrascht waren, aber auf jedenfall hatten sie auch bei der Zugabe noch verdammt gute Laune. Das zeigte sich auch daran, das Michael Starr irgendwann von der Bühne verschwunden war, und hinter uns in der Menge auftauchte. Als ich das sah klingelte in meinen Ohren nicht nur die ziemlich lauten Gitarrensaiten, sondern auch der Spruch eines Kumpels vom Tag zuvor, der meinte .. Moment, wie war das noch … achja .. ”.. in die Menge gehen ist einfach billig … ”  .. und ich darauf ”.. mag ja sein, aber die  Leute finden es cool …” .. und das ist es immer wieder!

Auf jedenfall war das Konzert ein lauschiger Abschluss eines lauten Wochenendes, das mit Datteln beim Razorblade Festival begann. Wo ich dieses Jahr endlich Guerrilla in der aktuellen Besetzung sehen und lauschen durfte. Und es war toll!

An dieser Stelle würde ich ja auch großartig schreiben, aber wie mir im Anschluss gesagt wurde waren die Stellen, wo ich nette Variationen in den Songs hörte, einfach Stellen, wo die sich verspielt hatten … aber ich fand es trotzdem klasse :D.

Leider war der Laden nicht sonderlich gut besucht. Optimistisch geschätzt vielleicht 50 Leute, schön verteilt auf mehrere Räume. Und wie ich Sonntag erfahren durfte, sah es Samstag nicht viel besser aus :/. Witzig wen man innerhalb von 3 Tagen und rund 100 km trifft.

Lauschiger ging es dann Samstag zu, wo wir Guido und den restlichen Jungs von The Reverend bei dem Stadtfest in Bonn, Bad Godesberg, gelauscht haben. Guido hat einfach eine klasse Stimme. Aber die Musik ist einfach noch nicht für die große Bühne geschaffen. Es klang super, aber es fehlte wohl das “Leben” auf der Bühne, was in kuschligerer Club-Atmosphäre eher auftauchen würde.

Purple danach, eine Deep Purple Cover Band aus Hessen, dagegen haben auf dem Platz dann schon mehr gerockt. Ziemlich geil, und ziemlich geiler Abschluss für einen Abend an dem die Temperaturen schneller fielen als die Flüssiggerste in meinen Rachen. Ich hätte mich da echt mit heissem Reibekuchen einreiben sollen, dann hätte ich jetzt vielleicht keinen Schnupfen *schnief*.

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