2013-03-19

Impressionen eines Monats voller Schweiss und noch mehr Schweiss

Nun, knapp 6 Wochen ist es her das ich wieder mit ein klein wenig körperlicher Ertüchtigung begonnen habe. 6 Wochen voller Schweiss und Tränen, und Tränen die geschwitzt haben.

Das Ziel war und ist klar: wieder fit werden. Den Kinderriegel-Megapacks dieser Welt den feuchten Kampf ansagen.

Und bisher klappte das ganz gut.

Da ich meinen haarigen faulen Arsch recht gut kenne, hab ich auch von Anfang an auf ein leichtes Hetzprogramm gesetzt: mindestens 5 Tage die Woche Training. Plus das obligatorische, wöchentliche Badminton. Warum? Weil sich mein Hirn an das Training, an den Zwang der regelmässigen Ertüchtigung,  gewönnen sollte. Damit  eine Situation erreicht wird, wo jedes mal wenn ich nicht trainiere, mein Hirn aufschreit und mir eine innere Moralpredigt über meine Faulheit erteilt.

Denn wenn der Geist schwach bleibt, bleibt der Hintern mit einem Bierchen und Fertigpizza auf der Couch.

Hurray Fettleibigkeit und Herzklabaster!

Daraus wurden, nun, 4 Wochen lang fast tägliches Training. Keine Überanstrengung. Weder in der Ausdauer noch den Gewichten beim Bierchen .. eh, Eisen heben.

Und was hab ich davon? Immernoch die Flauschwampe. Und ein paar Kilo weniger.

Und die Erkenntnis, das mein Studio für mich mittlerweile einfach viel zu früh schließt. Denn trainieren kann man da wunderbar unter der Woche, aber bestenfalls ab ca. 2 1/2 Stunden vor Ladenschluss. Und der ist Abends um 11.

Und ich fand es erschreckend und faszinierend zugleich das mittlerweile diese knapp 2 1/2 Stunden Training mich nicht völlig auspowern.

Sicher, ich hab den Zyklus in den vergangenen 2 Wochen schleichend auf einen Intervall aus ziemlich langem Kraftausdauertraining sowie mittelkurzen purem Ausdauertraining gewechselt. Aber trotzdem, ich bin überrascht das mir meine ansonsten nach knapp einer Stunde abflauenden Motivation da keinen Strich durch die Rechnung macht.

Feine Sache das.

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