2013-06-25

Köln und Wohnungsnot? Pustekuchen!

So, es wurde mal wieder Zeit das ich umziehe. Diese Art von Vergnügen hatte ich für meine eigene Haut ja schon fast ein ganzes Jahr nicht, also musste es mal wieder sein.

Es sollte wieder von einer WG zu einer neuen gehen. Letzten Ende ging es sogar mehr als gut und ich kam in die Katastrophen-WG in die ich schon vor knapp 2 Jahren wollte, aber der Weg dahin war steinig, schwer und voll von Organisationskatastrophen.

Egal, bevor sich das aber herauskristallisierte stand einerseits eine Zimmersuche an, und als feststand wohin es ging, eine Nachmietersuche. Beides gestaltete sich wiedereinmal sehr interessant.

Zum einen die WZ-Zimmersuche. Diese gestaltet sich hier in Köln fast genauso wie eine Wohnungssuche an sich. Die (interessanten) Angebote sind recht übersichtlich und die Nachfrage dementsprechend hoch. Erschwerend kommt hierbei dann noch hinzu, das man nicht einfach einen Vermieter von sich selbst überzeugen muss, sondern eine ganze Gemeinschaft davon das man selbst der ist, den diese haben wollen.

Rückblickend gab es bei etwas mehr als 10 Anfragen 2 oder 3 “könnten wir uns vorstellen”, aber insgesamt 10 Absagen. Eine Freude ohnegleichen.

Aber das hatte sich nach 2-monatiger Suche ja dann eh erledigt. Erst dann begann das ernshafte staunen.

Ich geb zu, unsere 2-Zimmer-Wohnung war nicht die günstigste in den Grundkosten. Und nach einem Gespräch mit unseren Nachbarn hab ich festgestellt das unser Vermieter durchaus noch etwas mehr verlangt als andere. Nichtsdestotrotz haben wir dieses studentische “Prachtexemplar” in ziemlicher Bestlage (zentral, ruhig, renoviert, recht gute Anbindung, Uninah) erst nach fast einem dutzend Absagen und nur unter fragwürdigen Bedingungen an 2 Nachmieter abgeben können.

Für eine Stadt mit Einwohnern, die sich über Wohnungsmangel beschweren, sind die Ansprüche (teils verständlich, aber realitätsfern wenn man keine Ausdauer bei der Suche hat) verdammt hoch.

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