2014-02-16

harbour of hearts ♥ the last waltz

Unsere wunderbare Klüngelstadt, in der Rauchen und Slacklinen verboten sind, (geplante) Baupfuscherei und hochende Mieten jedoch nicht, hat gestern einen weiteren Flecken alternative Kultur verloren.

Wir haben gestern 2 gute Freunde und (nun ehemalige) Bewohner im Mülheimer Hafen mit einer von ihnen selbst ausgerichteten Party verabschiedet. Mit den beiden, und dem von ihnen aufgebauten Gelände, verschwindet somit ein weiterer Flecken der zwar nie für große öffentliche Partys gedacht war, aber trotzdem ein willkommener Anlaufort für die im Hafen Ansässigen. Und natürlich auch für alle anderen, die die Jungs kannten.

Ein Flecken, wo ein Kiosk auf Vertrauensbasis geführt wurde. Eine riesige Pfanne einfach mal aufgesetzt wurde, damit sich  Gäste bedienen konnten. Wo man sich an einem kalten Abend zusammen in die Bauwagenküche inkl. Ofen, oder im Sommer schön in den offenen, rustikalen Außenbereich setzen konnte um zu quatschen, grillen, kochen, trinken, feiern.

Wo man einfach bei hilfsbereiten, netten Menschen willkommen war.

Das wird nun planiert und wohl der mit Euros-wedelnde Bootshaus-Diskothek als Außenbereich zur Verfügung gestellt … “yay”.

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