2007-10-11

Event-Plattformen und freie API

Das “Social-Netz” ist toll. Überall spriesen pilzartig Plattformen aus den Ram-Riegeln und versorgen das Volk mit mehr oder minder nützlichen Inhalten. Grundsätzlich cool. Vieles was man an Infos sucht, findet man.

Communities sind die neuen Kneipen. Es wird direkt oder indirekt Geld verpulvert. Und was in der Kneipe passiert, bleibt in der Kneipe. Plattformen wie Facebook, StudiVZ oder MySpace sind Glückspielhallen: man geht rein, verbringt eine Menge Zeit, und kommt mit leeren Händen, verlorener Zeit aber irgendwie befriedigt wieder heraus.

Aber, die logische Weiterentwicklung fehlt bei den Großen dieses Branchensegments. Genauso wie die großen (Ahnen-)Plattformen zuvor die Entwicklung des sogenannten “Mitmach-Netzes” verpennt haben.

Ok, jetzt steh ich also da, habe ein persönliches Problem, die Lösung dafür aber auch schon zur Hand. Nichts großes, aber praktisch. Und toll um etwas mit Ruby on Rails zu spielen. Und diese Plattform kann wunderbar als Mashup für die verschiedensten Services, wie sie Qype, Townster oder Wevent dienen.

Ich habe also hier meinen Weihnachtsbaum (Produkt), und das Lametta und restlichen Weihnachtsschmuck drüben im Kaufhaus. Normalerweise würde ich jetzt rüber gehen, mir was passendes aus dem Lagerbestand holen, und an meinem Baum hängen. Aber das “Kaufhaus”, hier im deutschen Raum von Qype und Townster repräsentiert, ist gar kein Kaufhaus. Leider. Sie wirken eher wie Verkaufsmessen. Man geht in das Gebäude, schaut sich um, erfreut sich an den Kleinigkeiten, aber kommt mit leeren Händen heraus. Sicher, die Weihnachtsbäume sehen wunderschön in den Kaufhäusern aus, aber meiner ist immernoch nur grün. Schön grün, und man kann Geschenke drunter legen, aber es fehlt der Glanz des Lamettas.

Wevent ist dagegen schon der passendere Weg. Zwar immernoch ein Tante Emma-Laden, aber die ein oder andere nützliche Konservendose lässt sich über deren API schon konsumieren.

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