Schlangenzucht leichtgemacht
PyCharm hat schon einen gewissen Charme. Zur Zeit geh ich in die 3. Woche des testens dieser alternativen IDE für Python-Entwicklungen, und bin soweit zufrieden. Soweit man zufrieden sein kann. Denn sicher ist, es gibt so einige Sachen an die man sich gewöhnen muss … und manche mit weniger Geduld würden bei einigen der eklatanten Punkte eher diesem feinen Stück Software den Rücken zuwenden.
Was mein ich? Nun, die 2 Sachen die mir nach der bisherigen Zeit immernoch auffallen sind zum einen die Tastenbelegungen. Ich lass die IDE unter Ubuntu Linux, sowie unter OSX 10.6 laufen, und bei beiden sind die Standardbelegungen ziemlich für den Arsch.
Inwiefern?
Nun, ich meine gewissen Standardkürzel sollten Betriebssystem-übergreifend durchgezogen werden, aber das ist scheinbar bei PyCharm nicht der Fall. Standardkürzel wie “Bearbeitung wiederholen” liegen auf recht ungewohnten Kombinationen. Â Das Tastenkürzel für Zeilenkommentare funktioniert erstmal grundsätzlich nicht.
Es ist zwar schön das Systemseitig bereits einige Standardzuordnungen für unterschiedliche Systemumgebungen wahlweise zur Auswahl stehen, aber die sollten auch funktionieren.
Das größte Problem was die aktuelle Version aber hat ist etwas, was ich am Anfang unglaublich nervig und fast schon unzumutbar empfand. Mittlerweile aber auch recht angenehm für die alltägliche Arbeit empfinde: aus einem bisher nicht gelösten Bug heraus, speichert die der Editor bei jeder  Veränderung die Datei, ohne das der Nutzer es explizit verlangt.
Wenn man sich damit mal abgefunden hat, ist es sogar recht praktisch nicht wegen jeder Änderung das Tastenkürzel für das speichern zu drücken. Aber eigentlich ist diese Art von Verhalten unzumutbar.