Montagabendliches wachrütteln mit Gerstensaft und Gesangskapellen
Maybeshewill vs. Che Sudaka. Leicht spacig-abgedrehter, gesangsloser Rock vs. Punk-Ska-Balkan-Mischung. Anfahrtsstress vs. gemütliche Nachbarschaft.
Egal wie ich mich entschieden hätte, verlieren konnte man scheinbar eh nicht. Für das Tanzbein wäre Che Sudaka geil gewesen, zum gemütlichen rumzappeln in einer kuschligen Atmosphäre, Maybeshewill. Letzten Endes ging es zu letzteren in das Blue Shell.
Wobei es nicht so enthusiastisch los ging wie erwartet, hatten die Jungs von Maybeshewill doch einen Solokünstler namens Howard James Kenny als Gast / “Vorband” / Anheizer im Gepäck, der vor allem die Weibchenherzen zum schmelzen brachte. Und ein paar Hipster dazu.
Es war rührend, und eine schöne Stimme. Und doch kam es mir innerlich so vor, als würde da ein Kerl sehr zärtlich über seine Periode sinnieren.
Egal, die Hauptattraktion des Abends hat dann jedenfalls ziemlich gut gerockt. Meine Bekleidung meinte, das es sich dank des exzessiven Einsatzes des Keyboards, teilweise wie Anime-Themenmusik anhörte. Ich hab das natürlich absolut bestritten, dummerweise war es so *g*.