Akkustik Driss...
Sodele, da hab ich es doch gestern tatsächlich mal geschafft die Jungs von Cunning Stunts live zu hören und sehen. Bisher war mir das nie vergönnt, da irgendwas war. Meistens ein anderes Konzert oder … naja, einfach keine Lust sich aufzuraffen.
Dank des neuen, beschaulichen Anreiseweges zur Kölner Innenstadt, quer durch den Grüngürtel oder die Brüsseler Straße, ist der letzte Punkt nun kein plausibler Grund mehr.
Daher hies es gestern, ab in die “Tankstelle” auf der Kyffhäuser und Metallica-Cover in Akkustik-Form lauschen.
Irgendwie hab ich mir unter “Akkustik” jedoch was anderes vorgestellt, als die Jungs. Ich dachte da eher an … naja, an sowas hier.
Stattdessen wurden die Songs mit einer Akkustik, normalen E-Bass und E-Gitarre gespielt. Die Violine, die zur Unterstützung dabei war, hab ich auch nur 1x richtig, und wenige male mehr leicht angedeutet gehört. Und zu allem Überfluss hatte man das Gefühl, das die Jungs die Songs auf Teufel komm raus in der gewohnten rockigen Form, nur mit anderer instrumentaler Grundlage, spielen wollten. Anstatt den kompletten Auftritt, und die Art des spielens, an die rein akkustische Form anzupassen. Was ziemlich chillig, aber halt nicht knallig, gewesen wäre.
Man merkt vielleicht das ich ziemlich enttäuscht von dem Auftritt war. Nach all den positiven Sachen die ich bisher von denen gehört hab. Sehr schade.
Glücklicherweise haben der konstante Bierfluss und Cocktaileinflauf (in der großen Pause im Oldschool nebenan) dafür gesorgt, die Stimmung zu halten.