2013-02-03

Und eins, und zwei, und drei, und vier ...

Trainieren in meiner neuen Wellness-Muckibude ist irgendwie das gleiche wie woanders auch, nur kuschliger.

Ich bin ja seit einer Woche harmonisches Mitglied der Köln/Bonner-Fitness-First-Familie und seit nun 2 Tagen dort auch am schwitzen. Zunächst erstmal nur in meiner Nachbarschaft, aber auch das ist bereits ein Erlebnis.

Ich mein, oberflächlich ist ja alles dufte. Netter Empfang, Trainer, Verticker und alles. Auch die Aufmachung ist gemütlich. Die Umkleiden sind sogar recht stilvoll, und überhaupt die ganze Aufmachung ist nett.

Der Trainingsbereich ist auf 3 Etagen verteilt. Es gibt einen großen Kurs-Raum, einen Bereich für freie, gerätelose Übungen, einen … *trommelwirbel.hier* … Kindergarten, den obligatorischen Wellnessbereich und, UND! .. für die 3 Etagen keinen Aufzug.

Gerade letzteres finde ich super. Ja klar ist es nicht barrierefrei. Aber diese Einzelfälle würden dort eh nicht trainieren wollen. Wieso, das kommt direkt im Anschluss.

Denn so schick wie alles wirkt, das Studio quält sich mit den gleichen Problemen wie andere “Life well”-Sportstudios in Köln (und sicher auch woanders): die tatsächliche Trainingsqualität.

Zunächst einmal gibt es recht wenig Geräte in dem ganzen Haus. Und diese wenigen stehen so eng, das man schon Platzangst bekommt, wenn 1/3 davon in Gebrauch sind. Gleiches gilt auch für den Kardiobereich.

Ich weiß ja nicht wer so scharf drauf ist, gefühlte 2 cm zum Nachbarn zu schwitzen, keuchen und Blut zu spucken.

Was mir jedoch am meisten fehlt, ist ein größerer Freihantelbereich. Der ist echt arm.

Ich dachte, der im Holmes Place wäre begrenzt. Aber im Vergleich zu dem jetzt, war das früher ein Palast.

Ich möchte ja meine Muskulatur so effektiv wie möglich trainieren, wodurch ich ein Freund von Seilzug-Kombigeräte geworden bin. Und davon gibt es genau eines in dem ganen Laden. Sobald einer Butterfly-Übungen macht, ist der ganze Turm belegt. Und das nervt total.

Was mir bei genauen Hinblick während des Trainings aber ein leichtes schmunzeln auf die haarig-umrandeten Lippen zaubern lies ist der erfreuliche Fakt, das andere Personen noch fauler sind was Staubwischen angeht als ich. Denn die Staubschichten in den Verbindungsbereichen der Kraftmaschinen sind dicker, als ich es jemals auf meinen Möbeln hinbekommen habe.

Unterm Strich kann ich nach 2 Trainingseinheiten sagen, das der Club hier um die Ecke für ein kurzes Training schon geeignet ist. Vorrausgesetzt ich finde noch die richtigen zeitlichen Intervalle, wo noch nicht soooooo viel los ist.

Länger als 30 oder 45 Minuten ist da aber nicht auszuhalten.

Kommende Woche wird die Platinbum-Variante erstmals getestet. Ich bin ja mal gespannt :-).

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