PyCharm, ein halbes Jahr später
So, nach einem halben Jahr hab ich meine Version von PyCharm eingemottet und bin zurück zu PyDev (a.k.a. Eclipse Aptana) gewechselt.
Es war von Anfang an eher eine Hassliebe und war mehr Zwang zur Verwendung, als Nützlichkeit. Zunächst, was ist PyCharm? PyCharm ist eine kostenpflichtige IDE von JetBrains, welche die Entwicklung mit Python unterstützen soll. JetBrains sind übrigens die Köpfe hinter IntelliJ, eine der hilfreichsten Tools in der Java-Entwicklung.
Mit PyCharm haben die Jungs sich aber keinen Gefallen getan. Ich und die IDE standen von Anfang an auf dem Kriegsfuss. Dabei war das kostenpflichtige nichtmal der Grund, sondern vielmehr die essentiellsten Sachen.
Die Art der Projektverwaltung war mir von Anfang an ein Graus. Und je mehr ich deren Konfigurationsbeschränkung, allen voran bei der gleichzeitigen Verwendung mehrerer Projekte, rutschte, desto mehr Ärger kam mit sich.
Die vorgegebenen Tastenkombinationen sind eine Katastrophe. Panels ließen sich nicht mal eben ein- oder ausblenden oder aber Refactoring-Anweisungen nur mit potenieller Gicht in den Fingern anweisen.
Hinzu kommen Kleinigkeiten, die einen das tägliche arbeiten einfach umständlicher machen als es sein sollte.
Das ich damit trotzdem eine zeitlang gearbeitet hatte, hatte recht praktische Gründe: PyCharm lief auf meinem Macbook weitaus besser, resourcenfreundlicher und schneller als Eclipse.
Das ganze hat sich nun aber durch eine SSD um 180 Grad gedreht, so das ich glücklicherweise wieder auf Eclipse umgestiegen bin und nun total happy bin.