Kommen ein Projektleiter, IT-Spastis und Sozialpädagogen auf einem Ackerzusammen
Ich freu mich jetzt schon auf die nächste Saison und was wir dann wieder alles verkacken *g*.
hieß es Ende vergangenen Jahres nach dem Ende unserer ersten Saison als “Ökogemüsebauer”.
Und was wir alles verkackt haben.
Erstmal zur Ausgangslage:Â diese jetzt auslaufende Saison verlief anders, als wir alle gedacht haben. Wir haben ein wenig im Team rotiert, waren am Ende mehr Leute mit mehr Fläche. Waren bewaffnet mit den überragenden Erfahrungen der vergangenen Saison und dem Willen, diese eben massiv zu topen. Das Wetter war top, die Aussichten glorreich.
Und wie man vielleicht bereits herauslesen kann, verlief das jetzt nicht so glorreich.
Kurzum, das Ergebnis war unterirdisch. Wir haben in fast jeder Hinsicht versagt:
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Die initiale, ordentliche Unkrautpflege des Feldes haben wir zeitlich nicht geschafft.
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Wir haben und zu spät um die Rankenbildung bei den Tomaten und Erbsen gekümmert.
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Bis auf Kohlrabi war ziemlich alles stark verkümmert oder am Ende weggefressen.
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Und die Verwitterung war jedesmal schneller, als wir antreten konnten.
Aber lag es am Acker? Schädlingen? Sonstigen äußeren Einwirkungen? Nein, grundsätzlich leider an uns selbst, denn wir haben einfach nichtmal mindestens die gleiche Zeit reingesteckt wie im vergangenen Jahr. Weniger willentlich, sondern mehr unwillentlich Aufgrund des sich veränderten Alltags bei jedem einzelnen. Das wir das nicht zuvor gesehen haben macht die ganze Sache nur noch tragischer.
Aber es ist nicht alles untergegangen. Es gab und gibt ein loderndes Leuchtfeuer die ganze Saison über. Ein Ausblick, wie es hätte sein können aber nicht war: denn ein Teil unseres Neuzuwachses im Team hat sich ganz besonders um ihren Teil des Feldes gekümmert und uns, dem Rest, damit gezeigt was mit so einem Feld alles möglich gewesen wäre wenn man nur allesamt besser mit angepackt hätte.
Leider wird sich das Feld in Buchheim dieses Jahr verabschieden. Wo das Team rund um Gartenglück einen Ersatz dafür auftreiben wird, der sich für uns bzgl. der Entfernung auch lohnt (denn die jetzigen 10 Minuten mit dem Rad waren einfach nur top!) wird erst Anfang kommenden Jahres zeigen. Aber wir drücken die Daumen das es einen akzeptablen Ersatz geben wird.
Und wenn das passiert, legen wir wieder los. Anders strukturiert, mit dem Ziel es besser zu packen. Denn Hand auf’s Herz, von Kartoffeln, Möhren, Bohnen, Zucchinis und Kürbissen kann man nicht allein leben … zumindest nicht sehr lang =).