Fressen oder gefressen werden
Das Street Food Festival in Köln ist faszinierend. Vergangenen Samstag hab ich dieses zum ersten mal besucht und zumindest 2 Sachen mitgenommen:
1. Man sollte sich viel Zeit und Geduld mitnehmen
2. Man braucht nicht hungrig hingehen, denn diesen bekommt man allerspätestens durch Punkt Numero Uno
Aber zunächst einmal: die inhaltlichen Erwartungen an dieses Event, die wir bzw. ich hatten, wurden ziemlich gut erfüllt.
Eine Fülle unterschiedlichster Speisen die man nicht an jeder Imbissbude findet. Darunter auch herrliche Sachen, die für mich im aktuellen Büro-Mittagsleben interessant werden.Z.b. Käse-Spinat-Teigtaschen. Kalt genauso lecker wie warm, und sehr einfach und schnell zu machen.
Man geht also zu so einer Veranstaltung in freudiger Erwartung sich an verschiedensten Delikatessen rund zu futtern.
Die Realität scheiterte jedoch an der schieren Masse der Gäste.
Es war so voll wie auf der Hohe Straße an einem Samstag Mittag mit Sonnenschein. Und dazu kam noch die Schlange vor dem Eingang.
Wenn man sich durch letztere durchgeschlagen hatte, was bei uns ca. eine bzw. 1 1/2 Stunden dauerte, konnte man sich schonmal darauf einstellen das man bei den einzelnen Ständen nicht weniger Geduld braucht.
Außer man wollte einen Saft am Saftladen, oder ein Laib Brot.
Das hat das ganze Erlebnis leider massiv  getrübt.
Ich weiß ja nicht wie es anderen geht. Aber  wenn ich mich erstmal durch einen Halle Hipster mit grauenhafter “Ufta Ufta”-Mucke quetschen muss, vergeht einem schon der Appetit. Der Drang, doch noch im Kebabland vorbeizuschauen war da sehr groß =).
Und auch wenn es am Ende nur für einen ziemlich langweiligen Hot Dog reichte, würde ich das Festival wieder besuchen. Zumindest wenn absehbar ist das man sich den Hunger nicht in den Bauch steht.